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19-500 Goldap, ul. Zeromskiego 16A Willkommen im
Um Anmeldung wird dringend gebeten. Die Hausmeisterin ist für Terminabsprachen zuverlässig im Haus oder telefonisch werktags zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr zu erreichen.
Die Mitglieder der Kreisgemeinschaft Goldap sind die im Oktober 1944 und danach geflüchteten und vertriebenen deutschen Goldaper, die überall in der Welt Zuflucht und Heimstatt gefunden haben. Die Mitglieder der Goldaper Gesellschaft der deutschen Minderheit in Goldap sind Deutsche, die die Flucht 1944/45 nicht mehr geschafft haben und ihren Lebensmittelpunkt in Goldap und Umgebung finden mußten. Heute haben sie sich in einem eingetragenen Verein zusammengeschlossen und sind dem Dachverband der deutschen Minderheit in Polen angegliedert. Die Mitglieder treffen sich in ihren Räumen in diesem Haus, der Vorstand trifft sich wöchentlich.
Bis 1944 lebte im älteren Ostflügel des Hauses die Bäckerfamilie Courvoisier. Der Westflügel wurde 1980 errichtet.
Das Haus wird von den Mitgliedern des Kreisausschusses und des Kreistages der Kreisgemeinschaft Goldap betreut; die Kreisgemeinschaft trägt für eine regelmäßige Präsenz in Goldap Sorge. Verantwortlich für die Ausgestaltung des Hauses mit kulturellen und historischen Ausstattungsgegenständen sowie für die baulichen Belange ist der Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen. e.V., Rechtsanwalt Stephan Grigat. Die einzelnen Räume wurden von den Mitgliedern der beiden Vereine und durch Sach- und Geldspenden ausgestattet. Ausstellung Dies ist der größte Ausstellungsraum im Haus der Heimat und befindet sich im Hochparterre; er ist für Besucher über eine Außentreppe und separatem Eingang zu erreichen. Der kleine Windfang davor dient als Gardarobe und zur Präsentation von Informations- und Prospektmaterial. Die Ausstellung „Das deutsche Goldap und seine Geschichte“ wurde im Januar 2009 von Annelies und Gerhard Trucewitz nach musealen Gesichtspunkten neu gestaltet. Gezeigt wird eine Fotodokumentation „Goldap vor 1945“, Foto- und Dokumente ostpreußischer und Goldaper Geschichte, ostpreußische Volkskunst aus dem Kreis Goldap und Landeskunde. Verschiedene Exponate (Handwerkszeug, Wäsche, Handarbeiten, Gewerbeartikel usw.) und Fotos geben Zeugnis vom gesellschaftlichen und bäuerlichen Leben in Stadt und Kreis Goldap. Ein großer Stadtplan der Stadt Goldap vor 1944 (von Fritz Tanau), mit zusätzlichen Eintragungen der heutigen polnischen Straßennamen ergänzt die Ausstellung und ermöglicht den Besuchern eine schnelle Orientierung. Preußenzimmer Dieser Raum ist der Geschichte des Staates Preußen und seiner Repräsentanten gewidmet. In diesem Raum sind Abbildungen aus der Geschichte Preußens zu finden, die preußischen Könige, das Wappen, Abbildungen von Offizieren aus alter Zeit, die von Generationen verehrte Königin Luise und Napoleon, Karten über die Veränderungen des Territoriums Preußens, die 1. Königskrönung 1701 u.a. Bibliothek Die hier aufbewahrten Bücher sind von den Mitgliedern der Kreisgemeinschaft gestiftet worden. 2009 wurde die Bibliothek als Schwerpunkt-Bibliothek Goldap und Ostpreußen neu eingerichtet. Der Besucher findet Bildbände, Ausgaben der Kreisgemeinschaft Goldap, Kirchspiel-Atlanten sowie geschichtliche und unterhaltende Literatur über den Kreis Goldap und Ostpreußen. Die Bilder an den Wänden zeigen deutsche Geistesgrößen vor allem aus Ostpreußen, und andere. In der Bibliothek finden Sie auch eine zusammengefasste Kopie der Ausstellung „50 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap“ und Fotos, die die erarbeiteten Stationen der ostpreußischen Gemeinschaft darstellen, sowie Fotos der ausführenden Personen. Flur im Hochparterre Auf dem Fußboden befindet sich ein „Flickerläufer“, der aus dem Kreis Goldap auf die Flucht gegangen ist und nun wieder nach Goldap zurückkehrte. Die Darstellungen an den Wänden sind den geschichtlichen Zeitläufen gewidmet, den Ureinwohnern Ostpreußens, den Pruzzen, dem Ritterorden, Herzog Albrecht , der Hochmeister des deutschen Ritterordens, der den Osten Europas für das Christentum eroberte, den Ordensmantel ablegte und Herzog in Preußen wurde. Durch seinen Freund Martin Luther beeinflußt, richtete er die erste evangelische Landeskirche ein und heiratete. Weiter finden Sie die Einwanderer und um ihres Glaubens willen vertriebenen Salzburger Emigranten. Die Volksabstimmung in Ostpreußen nach dem 1.Weltkrieg, das zerstörte Goldap u.a. Goldap-Appartement Das Appartement liegt im Parterre und bietet mit seinem Wohn-Schlafzimmer, Küche und Bad viel Platz für zwei Personen und lädt zu einem längeren Aufenthalt ein. Treppenhaus Im Treppenhaus werden Abbildungen der 9 Kirchspiele des Kreises Goldap und ihrer Kirchen gezeigt. Außerdem werden Abbildungen wichtiger Goldaper Bauwerke, so z.B. der Brauerei Krech gezeigt. Flur 2. Etage Hier werden Fotos der Trakehnerzucht und berühmter Turnier- und Olympiadepferde der Familie Rothe gezeigt. Die Familie besaß zwei der größten Güter im Kreis Goldap (Samonienen und Tollmingkehmen). Karl Rothe züchtete auf Samonienen (Reiterhof) Trakehner Pferde, die ihre Reiter zu olympischem Gold trugen; die große Tafel ist diesen Pferden gewidmet. Eine Karte der Rominter Heide und der deutschen Provinz Ostpreußen, sowie einige Fotos der Heide runden das Bild ab. Auf dieser Etage befindet sich das Büro des Kreisvertreters der Kreisgemeinschaft Goldap. Romintenzimmer Das Romintenzimmer dient als Repräsentationsraum und Sitzungszimmer. In Schwarzweißfotos wird das kaiserliche Rominten, insbesondere das kaiserliche Jagdhaus dargestellt. Die farbigen Bilder sind Kopien berühmter Romintengemälde. Die Stühle wurden Angehörigen der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen gestiftet und sind denen des kaiserlichen Speiseraumes von russlanddeutschen Tischlern im heutigen Groß-Rominten nachgebaut. Der rote Läufer vor der Fensterfront wurde in Liegetrocken gewebt, ging 1944 auf die Flucht und wurde jetzt von dem Ehepaar Wieberneit für das Haus der Heimat gestiftet. Gästezimmer Dieses Zimmer, mit Balkon, befindet sich innerhalb der Wohnung der Hausmeisterin. Freundlich eingerichtet, bietet es Platz für zwei Personen. Tiefparterre Diese Etage wurde der Goldaper Gesellschaft der deutschen Minderheit vermietet, weil sich hier der größte Versammlungsraum fand. Der Raum wurde mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland ausgestattet. Die/der Vorsitzende hat hier sein Büro. Jede Etage ist mit Bad und Küche ausgestattet. Die Küche in der Hochparterre dient als Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum für Gäste. Ein großer Tisch mit acht Stühlen lädt die Gäste zum gemeinsamen Essen oder einfach nur zum „Plachandern“ ein. Eine freundliche, zweckmäßige Ausstattung und schöne Handarbeiten (Überhandtücher), geben dem hellen Raum eine anheimelnde Atmosphäre. Das Haus wurde mit Sach- und Geldspenden folgender Spender ausgestattet: Marianne Becker geb. Gürtler; Gerda Fischer; Hilda Floether geb. Gonsiorowski; Manfred Gawrisch; Ingrid Gerbig geb. Lutter; Stephan Grigat; Irmgard Hansemann; Gustav Jakubowski; Bruno Kalinowski; Wilma Kalinowski; Ilse Kremers geb. Lukas; Bruno Kremulat; Dietmar Kutz; Meta Mehl; Rosemarie Ramminger geb. Fischer; Horst Rehagen; Karol Romanowicz; Dr. Wolfgang Rothe; Christine Schmidt; Waltraud Schmidt geb. Heisel; Erika Stegk; Frieda Stegk; Fritz Tanau; Annelies Trucewitz; Gerhard Trucewitz; TSV Linnawen-Dubeningken; Hans Wallies; Erika Wenk; Ehepaar Wieberneit; Ulrich Wiegandt. Auf Bestellung organisiert die Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap ein Kaffeetrinken mit Kuchen für bis zu 40 Personen. Die Abrechnung erfolgt mit dem Vorstand der Gesellschaft.
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