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Bild Nr. 207

Willkommen im
„Haus der Heimat“

19-500 Goldap, ul. Zeromskiego 16
Telefon (0048) 87 / 615 35 58
E-Mail goldap@goldap.de


Das „Haus der Heimat“ ist das Deutsche Kultur- und Begegnungszentrum in Goldap.

Im Haus befindet sich ein Goldaper Heimat- und Regionalmuseum in Trägerschaft der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V..
Hier wird eine zweisprachige Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Goldap und Umgebung, eine Fotoausstellung der Stadt Goldap (1890 bis 1945) und eine Romintenausstellung gezeigt.

Das Haus beherbergt außerdem Begegnungs- und Versammlungsräume und eine Bibliothek mit umfangreicher Literatur über Ostpreußen.


Gäste sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung

unter der Telefon-Nr. +49 5232 3232 oder
unter der E-Mail-Adresse goldap@goldap.de


wird dringend gebeten.

Polnischsprachige Gäste können sich auch direkt an die Telefonnummer +48 502 383 890 wenden.

Zur Zeit Friedrich II. (des Großen) befand sich auf dem Grundstück des „Hauses der Heimat“ die Kaserne des Bosniakenregimentes, den späteren schwarzen Husaren.
Bis 1944 lebte im älteren Ostflügel des Hauses die Bäckerfamilie Courvoisier. Der Westflügel wurde 1980 errichtet.

Das Haus wurde im Jahre 1999 aus Mitteln der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. erworben und in der Folgezeit umgestaltet und teilweise saniert. Die einzelnen Räume wurden durch Sach- und Geldspenden ausgestattet.

Das Haus wird von der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. betreut. Gesamtverantwortlich für das Haus der Heimat ist der Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen. e.V., Rechtsanwalt und Notar Stephan Grigat.
Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung der Ausstellungen im Haus der Heimat ist Annelies Trucwitz, die gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard Trucewitz auch das Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade betreut.


Ausstellung
„Das deutsche Goldap und seine Geschichte“

Nach Betreten des Hauses gelangt man in die Ausstellung „Die Stadt Goldap, das Tor zur Rominter Heide“, die seit Juli 2012 präsentiert wird. Diese modern konzipierte und durchweg zweisprachig gehaltene Dauerausstellung stellt die Geschichte Goldaps und seiner Umgebung (des späteren Kreises Goldap) vom Beginn bis 1945 dar.
Zur Ausstellung gibt es eine ebenfalls zweisprachige Broschüre, die auf 16 Seiten die vollständige Ausstellung zeigt.
Ausstellungstafeln und Broschüre wurden vom Kulturzentrum Ostpreßen in Ellingen, einer Einrichtung der Ostpreußschen Kulturstiftung, erstellt.

Aus dem Austellungsraum gelangt man direkt in den daneben gelegenen


Romintensaal

Im Romintensaal wird zur Zeit eine neue Romintenausstellung aufgebaut und eingerichtet.

Es befinden sich bereits ein Modell der Hubertuskapelle aus Rominten und zwei kapitale Rotwildtrophäen aus der Rominter Heide in der Ausstellung. In Schwarzweißfotos wird das kaiserliche Rominten, insbesondere das kaiserliche Jagdhaus dargestellt.

Die Stühle wurden von Angehörigen der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen gestiftet und sind denen des kaiserlichen Speiseraumes von russlanddeutschen Tischlern im heutigen Groß-Rominten nachgebaut.

Für 2017 ist die Aufstellung eines neuen Modells des kaiserlichen Jagdschlosses vorgesehen.

Aus dem ersten Ausstellungsraum glangt man auch in den


Flur

Im Flur wird einer ebenfalls zweisprachige (deutsch-polnische) Ausstellung zu den 9 Kirchspielen des Kreises Goldap und ihren Kirchen gezeigt. Von jeder Kirche werden Fotos sowie Daten und Karten zu den jeweiligen Kirchspielen gezeigt.


Vom Flur gelangt man in das

Goldap-Zimmer

Das Goldap-Zimmer hält für den Besucher Stadtpläne und historische Fotos aus der Stadt Goldap bereit.

Ein großer Stadtplan der Stadt Goldap vor 1944, der 1969 im Auftrag der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. vom früheren Goldaper Vermessungsingenieur Fritz Tanau geschaffen wurde, mit zusätzlichen Eintragungen der heutigen polnischen Straßennamen, ergänzt die Ausstellung.


Außerhalb der für Besucher allgemein zugänglichen Räume gibt es weitere Räumlichkeiten im Haus der Heimat:


Bibliothek

Die Bibliothek, die neben dem Büro im Obergeschoss des Ostflügels untergebracht ist, enthält eine reiche Auswahl an Literatur über Ostpreußen, den Kreis Goldap und das Staatsjagdrevier Rominter Heider.

Die ersten hier aufbewahrten Bücher sind von den Mitgliedern der Kreisgemeinschaft gestiftet worden. 2009 wurde die Bibliothek als Schwerpunkt-Bibliothek Goldap und Ostpreußen neu eingerichtet und wird seit dem laufend aus Beständen des Patenschaftsmuseums in Stade erweitert.

Der Besucher findet Kartenmaterial, Bildbände, Ausgaben der Kreisgemeinschaft Goldap, Kirchspiel-Atlanten sowie geschichtliche und unterhaltende Literatur über den Kreis Goldap und Ostpreußen.

Die farbigen Bilder sind Kopien berühmter Romintengemälde.

Die Bibliothek dient auch als Sitzungszimmer.


Veranstaltungsräume

Das Souterrain unter der Museumsetage im Westflügel mit eigenem Zugang vom Hof aus steht für Veranstaltungen zur Verfügung.
Dort befindet sich ein großer Veranstaltungsraum und eine attraktive Bar für kleinere Treffen.


Ferienwohnung

In der Ferienwohnung im ersten Obergeschoss über der Museumsetage mit zwei Schlafzimmern und einem Wohnzimmer mit Schlafsofa können Mitglieder der Kreisgemeinschaft und ihre Angehörigen (bis zu 6 Personen) bequem wohnen. Eine geräumige Küche, Bad und Balkon bieten viel Platz. 2011/2012 wurde die Wohnung renoviert und zum Teil neu ausgestattet. Ein Parkplatz auf dem umzäunten Grundstück ist vorhanden.


Das Haus wurde mit Sach- und Geldspenden folgender Spender ausgestattet:

Marianne Becker geb. Gürtler; Gerda Fischer; Hilda Floether geb. Gonsiorowski; Manfred Gawrisch; Ingrid Gerbig geb. Lutter; Stephan Grigat; Irmgard Hansemann; Gustav Jakubowski; Ehepaar Kalinowski; Ilse Kremers geb. Lukas; Bruno Kremulat; Dietmar Kutz; Meta Mehl; Rosemarie Ramminger geb. Fischer; Horst Rehagen; Karol Romanowicz; Dr. Wolfgang Rothe; Christine Schmidt; Waltraud Schmidt geb. Heisel; Erika Stegk; Frieda Stegk; Fritz Tanau; Ehepaar Trucewitz; TSV Linnawen-Dubeningken; Hans Wallies; Erika Wenk; Ehepaar Wieberneit; Ulrich Wiegandt.



Spenden für den Unterhalt und die Sammlungen und Ausstellungen des Hauses werden erbeten an die
Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.,
Bankverbindung: IBAN DE21 222 500 2000 4000 5706