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Willkommen im
Gäste sind willkommen.
Um Anmeldung, die telefonisch werktags zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr unter der Nummer +48 87 615 35 58 oder per E-Mail goldap@goldap.de möglich ist, wird dringend gebeten. Anprechpartner ist der Hausverwalter Danilo Gubsch.
Bis 1944 lebte im älteren Ostflügel des Hauses die Bäckerfamilie Courvoisier. Der Westflügel wurde 1980 errichtet.
Die einzelnen Räume wurden überwiegend durch Sach- und Geldspenden aus dem Kreis der Mitglieder der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. ausgestattet. Ausstellung Dies ist der größte Ausstellungsraum im Haus der Heimat und befindet sich im Hochparterre; er ist für Besucher über eine Außentreppe und separatem Eingang zu erreichen. Der kleine Windfang davor dient als Gardarobe und zur Präsentation von Informations- und Prospektmaterial. Die Ausstellung „Das deutsche Goldap und seine Geschichte“ wurde im Januar 2009 von Annelies und Gerhard Trucewitz nach musealen Gesichtspunkten neu gestaltet. Gezeigt wird eine Fotodokumentation „Goldap vor 1945“, Foto- und Dokumente ostpreußischer und Goldaper Geschichte, ostpreußische Volkskunst aus dem Kreis Goldap und Landeskunde. Verschiedene Exponate (Handwerkszeug, Wäsche, Handarbeiten, Gewerbeartikel usw.) und Fotos geben Zeugnis vom gesellschaftlichen und bäuerlichen Leben in Stadt und Kreis Goldap. Ein großer Stadtplan der Stadt Goldap vor 1944 (von Fritz Tanau), mit zusätzlichen Eintragungen der heutigen polnischen Straßennamen ergänzt die Ausstellung und ermöglicht den Besuchern eine schnelle Orientierung. Preußenzimmer Dieser Raum ist der Geschichte des Staates Preußen und seiner Repräsentanten gewidmet. In diesem Raum sind Abbildungen aus der Geschichte Preußens zu finden, die preußischen Könige, das Wappen, Abbildungen von Offizieren aus alter Zeit, die von Generationen verehrte Königin Luise und Napoleon, Karten über die Veränderungen des Territoriums Preußens, die 1. Königskrönung 1701 u.a. Bibliothek Die hier aufbewahrten Bücher sind von den Mitgliedern der Kreisgemeinschaft gestiftet worden. 2009 wurde die Bibliothek als Schwerpunkt-Bibliothek Goldap und Ostpreußen neu eingerichtet. Der Besucher findet Bildbände, Ausgaben der Kreisgemeinschaft Goldap, Kirchspiel-Atlanten sowie geschichtliche und unterhaltende Literatur über den Kreis Goldap und Ostpreußen. Die Bilder an den Wänden zeigen deutsche Geistesgrößen vor allem aus Ostpreußen, und andere. In der Bibliothek finden Sie auch eine zusammengefasste Kopie der Ausstellung „50 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap“ und Fotos, die die erarbeiteten Stationen der ostpreußischen Gemeinschaft darstellen, sowie Fotos der ausführenden Personen. Flur im Hochparterre Auf dem Fußboden befindet sich ein „Flickerläufer“, der aus dem Kreis Goldap auf die Flucht gegangen ist und nun wieder nach Goldap zurückkehrte. Die Darstellungen an den Wänden sind den geschichtlichen Zeitläufen gewidmet, den Ureinwohnern Ostpreußens, den Pruzzen, dem Ritterorden, Herzog Albrecht , der Hochmeister des deutschen Ritterordens, der den Osten Europas für das Christentum eroberte, den Ordensmantel ablegte und Herzog in Preußen wurde. Durch seinen Freund Martin Luther beeinflußt, richtete er die erste evangelische Landeskirche ein und heiratete. Weiter finden Sie die Einwanderer und um ihres Glaubens willen vertriebenen Salzburger Emigranten. Die Volksabstimmung in Ostpreußen nach dem 1.Weltkrieg, das zerstörte Goldap u.a. Treppenhaus Im Treppenhaus werden Abbildungen der 9 Kirchspiele des Kreises Goldap und ihrer Kirchen gezeigt. Außerdem werden Abbildungen wichtiger Goldaper Bauwerke, so z.B. der Brauerei Krech gezeigt. Flur 2. Etage Hier werden Fotos der Trakehnerzucht und berühmter Turnier- und Olympiadepferde der Familie Rothe gezeigt. Die Familie besaß zwei der größten Güter im Kreis Goldap (Samonienen und Tollmingkehmen). Karl Rothe züchtete auf Samonienen (Reiterhof) Trakehner Pferde, die ihre Reiter zu olympischem Gold trugen; die große Tafel ist diesen Pferden gewidmet. Eine Karte der Rominter Heide und der deutschen Provinz Ostpreußen, sowie einige Fotos der Heide runden das Bild ab. Auf dieser Etage befindet sich das Büro des Kreisvertreters der Kreisgemeinschaft Goldap. Romintenzimmer Das Romintenzimmer dient als Repräsentationsraum und Sitzungszimmer. In Schwarzweißfotos wird das kaiserliche Rominten, insbesondere das kaiserliche Jagdhaus dargestellt. Die farbigen Bilder sind Kopien berühmter Romintengemälde. Die Stühle wurden Angehörigen der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen gestiftet und sind denen des kaiserlichen Speiseraumes von russlanddeutschen Tischlern im heutigen Groß-Rominten nachgebaut. Der rote Läufer vor der Fensterfront wurde in Liegetrocken gewebt, ging 1944 auf die Flucht und wurde jetzt von dem Ehepaar Wieberneit für das Haus der Heimat gestiftet. Ferienwohung im II. OG Die freundlich eingerichtete Wohnung verfügt über drei Zimmer, Küche, Bad und zwei Balkone. Ein Fernsehgerät mit Satellitenempfang ist vorhanden. Maximal vier Personen können hier Unterkunft finden. Tiefparterre In dieser Etage befindet sich das Büro der Goldaper Gesellschaft der deutschen Minderheit in Goldap, außerdem ein großer Versammlungsraum mit zugehöriger Küche, der multifunktional genutz werden kann. Das Haus wurde mit Sach- und Geldspenden folgender Spender ausgestattet: Marianne Becker geb. Gürtler; Gerda Fischer; Hilda Floether geb. Gonsiorowski; Manfred Gawrisch; Ingrid Gerbig geb. Lutter; Stephan Grigat; Irmgard Hansemann; Gustav Jakubowski; Bruno Kalinowski; Wilma Kalinowski; Ilse Kremers geb. Lukas; Bruno Kremulat; Dietmar Kutz; Meta Mehl; Rosemarie Ramminger geb. Fischer; Horst Rehagen; Karol Romanowicz; Dr. Wolfgang Rothe; Dr. Erhard Ruhnau; Christine Schmidt; Waltraud Schmidt geb. Heisel; Erika Stegk; Frieda Stegk; Fritz Tanau; Annelies Trucewitz; Gerhard Trucewitz; TSV Linnawen-Dubeningken; Hans Wallies; Erika Wenk; Ehepaar Wieberneit; Ulrich Wiegandt.
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