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Goldap ist der Name für eine Stadt, die 1570 gegründet wurde und zum Herzogtum - ab 1701 Königreich - Preußen, ab 1866 zum Norddeutschen Bund und ab 1871 zum Deutschen Reich gehörte.
Er hatte 1939 45.000 Einwohner. Er bestand damals aus der Kreisstadt Goldap mit ca. 12.800 Einwohnern und 171 Landgemeinden in den neun Kirchspielen (Kirchengemeinden) Goldap Alte Kirche, Goldap Neue Kirche, Grabowen (Arnswald), Gawaiten (Herzogsrode), Gurnen, Dubeningken, Szittkehmen (Wehrkirchen), Tollmingkehmen und Rominten (Harteck). Im Kreis Goldap existierten 810 Handwerksbetriebe, 19 Sägewerke, 3 Ziegeleien und eine Papiermühle sowie 4566 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Durchschnittsgröße von 13,3 ha. Seit einigen Jahren gibt es wieder einen - jetzt polnischen - Kreis Goldap, vermindert um die nördliche Hälfte des früheren preußischen Kreises, die jetzt zu Rußland gehört, aber um einen Teil aus dem Kreis Angerburg erweitert.
ist schließlich auch der Name eines gleichnamigen Flüßchens, das als Jarke am Südostabhang des Seesker Höhenzuges entspringt, in den Goldaper See nordöstlich der Stadt Goldap fließt und diesen als Goldap verläßt, um schließlich in die Angerapp zu münden. |
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