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Partnerschaft zwischen den Kreisen Goldap und Stade

In Stade wurde die Partnerschaftschaft zwischen dem Landkreis Stade und dem Kreis Goldap durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt. Zu diesem Zweck war Starost Jaroslav Podziewski mit einer Delegation des Kreistages des Kreises Goldap nach Stade angereist.


Im Zuge der Partnerschaftsbegründung besuchte die Goldaper Delegation auch das Patenschaftmuseum Goldap in Stade, wo sie von Kreisvertreter Stephan Grigat und Annelies Trucewitz begrüßt wurde.


Im Anschluss fanden Empfänge des Bürgermeisters Andreas Rieckhof im Rathaus der Hansestadt Stade mit Eintrag des Starosten ins Goldene Buch der Stadt Stade und des Landrates von Stade, Michael Roesberg, in dessen Privathaus statt, an denen für die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. Kreisvertreter Stephan Grigat teilnahm.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2010

Das Goldaper Regionaltreffen in Essen zog auch 2010 trotz widriger Wetterbedingungen zahlreiche Goldaper Landsleute in das Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen.

Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Volksabstimmung in Ostpreußen vom 11. Juli 1920.

Kreisvertreter Stephan Grigat hielt einen Vortrag über Vorgeschichte, Ablauf und Ergebnis dieser für Ostpreußen so wichtigen Abstimmung (bekanntlich hatten sich 98% für den Verbleib Ostpreußens bei Deutschland ausgesprochen).

Annelies und Gerhard Trucewitz hatte eine Ausstellung zum Thema vorbereitet.


Frieda Rehagen und Dieter Mau trugen Frühlingsgedichte in ostpreußischer Mundart vor.


Schließlich wurde das Treffen noch zur Begrüßung und Vorstellung mehrerer Neumitglieder genutzt.


Am Rande wurden bereits die nächsten Veranstaltungen vorbereitet, so von Annelies Trucewitz und Ulrich Wiegand das Kirchspieltreffen Dubeningken vom 27. bis 30. Mai im Ostheim.



Goldaper Heimattreffen 2009


Das Goldaper Heimattreffen 2009 zog wieder einmal hunderte Goldaper von nah und fern an.

Die dreitägige Veranstaltung begann gleich mit einem Höhepunkt im Patenschaftsmuseum Goldap in Stade:
Der Eröffnung einer von Manfred Heiland gestalteten Ausstellung von Briefmarken und Postkarten, die sich mit der Vogelwelt und Landwirtschaft in Ostpreußen beschäftigten.



Streiflicht aus der Eröffnung der Ausstellung im Patenschaftsmuseum Goldap


In der Festveranstaltung am Sonnabend hielt Siegfried Höfer in voll besetztem Saal einen hoch informativen Vortrag zur Lage in Nord-Ostpreußen mit Lichtbildern.



Siegfried Hoefer während des Vortrages



Kreisvertreter Stephan Grigat zeichnete den langjährigen Bürgermeister und stellvertretenden Bürgermeister der Hansestadt Stade, der Goldaper Patenstadt, mit dem Verdienstkreuz der Kreisgemeinschaft für langjährige nachhaltige Unterstützung der Goldaper und der Kreisgemeinschaft Goldap aus.


Stephan Grigat und Hans-Hermann Ott



In der traditionellen Feierstunde am Mahnmal in den Wallanlagen der Stadt Stade sprach Dr. Martina Krogmann MdB, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Landrat Roesberg überbrachte Grüße der Goldaper Paten Stadt und Landkreis Stade.


Landrat Michael Roesberg, Dr. Martina Krogmann MdB,
Kreisvertreter Stephan Grigat (v.l.n.r.)



Kultureller Höhepunkt des Treffens war die stark besuchte Tagung der Goldaper Arbeitsgruppe Ostpreußisch Platt.


14. Goldaper Sommerfest 2009

Traditionell findet am zweiten Juliwochenende das Goldaper Sommerfest statt.

Auch in diesem Jahr fanden sich zahlreiche Gäste aus Ostpreußen und dem Bundesgebiet (darunter eine von den Eheleuten Trucewitz geleitete 45-köpfige Busreisegruppe) auf der Seeterrasse des Hotels Lesny Zakatek am Ufer des Goldaper Sees ein, um zünftig zu feiern.

Kreisvertreter Stephan Grigat und die Vorsitzende der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap, Lila Zamojtuk, konnten u.a. den Minister der ermländisch-masurischen Regionalregierung Jaroslav Sloma, den Starost des Kreises Goldap Jaroslaw Podziewski und den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Wilhelm von Gottberg als Ehrengäste begrüßen.


Jaroslav Sloma, Stephan Grigat, Jaroslav Podziewski


Auch aus vielen ostpreußischen Kreisen waren Gäste gekommen, so aus Angerburg, Treuburg, Lyck, Sensburg und Bischofsburg.

Der Deutsche Generalkonsul in Danzig Joachim Bleicker hatte aus terminlichen Gründen absagen müssen und eine schriftliche Grußbotschaft geschickt.

Stephan Grigat, Wilhlem von Gottverg, Gabriele von Gottberg


Auch Perkunos, der prußische Wetter- und Donnergott, stattete dem Goldaper Fest seinen schon traditionellen Besuch ab: Pünktlich zum Beginn des Festes gab es ein 15-minütiges Gewitter mit heftigem Regen; zum Glück folgte dann aber gleich wieder Sonnenschein und warmes Sommerwetter, so dass der „harte Kern“ der Goldaper und der Festbesucher bis Mitternacht feierte.

Besonders zum Gelingen trug Ottilie aus Bischofsburg mit deutschen Volksliedern und Akkordeonmusik bei.

Therese Gollan und Ottilie




Goldap bekommt neue Feuerwache


Der Kreis Goldap errichtet in Goldap an der Schützenstraße am Rande der geschlossenen Ortslage und in unmittelbarer Nähe der Trasse der in Bau befindlichen Umgehungsstraße eine neue Feuerwache.

Über die Kosten und den Zeitpunkt der Inbetriebnahme war noch nichts zu erfahren. Die bisherige Goldaper Feuerwache ist gegenüber der Einmündung der Seestraße in die Erich-Fuchs-Straße (am Bahnübergang).


Goldaper Grenzübergang für Reisebusse freigegeben


Seit dem 9. Mai 2009 ist der Goldaper Grenzübergang für Reisebusse geöffnet. Einzige Voraussetzung für die Überquerung der Grenze durch Busse ist ein gültiges Visum für alle Insassen und eine für Russland gültige Fahrzeugversicherung für den Bus.

Das Visum muss allerdings nach wie vor vor Reiseantritt beim zuständigen russischen Generalkonsulat in Deutschland beantragt werden.


Goldaper Umgehungsstraße im Bau


Der Bau der Goldaper Umgehungsstraße ist in vollem Gang. Die Bauarbeiten werden an mehreren Stellen gleichzeitig in Angriff genommen. Die Umgehung beginnt an der Gumbinner Chaussee unweit der heutigen Grenzübergangsstelle, kreuzt die Landstraße nach Darkehmen am Abzweig Niederwitz, die Angerburger Straße am westlichen Stadtrand, führt zwischen der Siedlung I und Siedlung II hindurch und mündet unweit der Memeler Str. auf die Treuburger Chaussee.

Die Straße soll am 31.10.2010 für den Verkehr freigegeben werden.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2009


Zum alljährlichen Regionaltreffen in Essen kamen
auch 2009 zahlreiche Goldaper von nah und fern
zusammen.

Nach der Begrüßung und einigen Worten
zur heimatpolitischen Lage durch Kreisvertreter
Stephan Grigat berichtete Annelies Trucewitz
über die Um- und Neugestaltung des Inneren
des Haus' der Heimat in Goldap sowie
die abgeschlossenen Außenarbeiten.



Siegfried Hoefer hielt den Hauptvortrag
des Treffens über die soziale und politische
Lage im Königsberger Gebiet und
die Entwicklung dort seit der Wende
Anfang der 90er Jahre.


Dieter Mau trug in ostpreußischem Platt über die
Hausschlachtung im alten Ostpreußen vor.

Kreisvertreter Stephan Grigat besucht Bürgermeister Zielinski

Zum alljährlichen Gedankenaustausch trafen Kreisvertreter Stephan Grigat und Bürgermeister Richard Zielinski von Dubeningken zusammen.

Gegenstand des Gesprächs waren Infrastrukturprojekte im Südost-Viertel des Kreises Goldap und das Vordringen der Windkraft. Richard Zielinski berichtete nicht ohne Stolz von der fast flächendeckenden Versorgung mit Abwasserkanälen in seiner Gemeinde, die von Rogainen im Westen bis zum Dreiländereck im Osten reicht.

Dubeningken leidet trotz der wirtschaftlichen Schubkraft der neu angesiedelten Windindustrie unter starker Landflucht. Von den Jüngeren mögen die meisten nicht mehr so weit draußen auf dem Lande wie in Dubeningken wohnen.

Unser Bild zeigt Kreisvertreter Stephan Grigat und Bürgermeister Richard Zielinski vor dem Kulturhaus in Dubeningken.


Windenergieanlagen in Goldap

Auch in Goldap hat das Windkraftanlagen-Zeitalter begonnen:

An mehreren Stellen im Kreis Goldap sind in den letzten Monaten Windkraftanlagen entstanden, so bei Wronken, Kosaken und Grabowen. Dem Vernehmen nach sollen in Lojen und in Wronken Windkraftparks mit jeweils 24 Windrädern entstehen.

So wird auch unsere ostpreußische Heimat ihr Gesicht zur Abwendung der Klimakatastrophe wandeln.

Unser Bild zeigt eine Windkraftanlage bei Grabowen:

Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap

Bei den turnusmäßig stattfindenden Wahlen hat sich die Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap einen vollständig neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende Margarita Adamczak, die das Amt der Vorsitzenden erst vor einhalbjahren vom Wolfgang Vieweg übernommen hatte, stand wegen beruflicher und familiärer Veränderungen nicht mehr zur Verfügung; sie hat zwischenzeitlich ihren Hochschulabschluss geschafft und eine Beschäftigung aufgenommen. Die übrigen Vorstandsmitglieder standen sämtlich aus Alters- bzw. Gesundheitsgründen nicht mehr zur Verfügung.

An dieser Stelle sei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige Tätigkeit herzlich gedankt. Zum Teil bekeideten sie ihre Ämter seit Gründung der Gesellschaft, so die Vizepräsidentin Edith Zyskowski.

Neue Vorsitzende der Gesellschaft ist Lila Zamojtuk (51), stellvertretende Vorsitzende wurde Barbara Jastrzebska (71), Kassenwartin Marlena Stalewska (32), Schriftführerin Beata Czubaszek (27) und Beisitzerin Katarzyna Nowak (27)

Unser Bild zeigt den Vorstand mit dem Kreisvertreter Stephan Grigat.

Die Kreisgemeinschaft Goldap wünscht dem neuen Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit von Herzen alles Gute und Gottes Segen bei ihrer Amtsführung.

Goldaper Heimattreffen 2008 in Stade

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen beging auf dem diesjährigen Goldaper Heimattreffen in Stade vom 12. bis 14. September 2008 ihr 60jähriges Jubiläum.

Auftakt des Jubiläums-Heimattreffens war ein Empfang für geladene Gäste im Stader Schloß Agathenburg, auf dem Kreisvertreter Stephan Grigat, der Stader Landrat Michael Roesberg und der Sprecher der Landmannschaft Ostpreußen, Wilhelm von Gottberg, das Wort an die Gäste richteten. Alle Redner stellten die Leistungen der Kreisgemeinschaft in den letzten 60 Jahren in den Bereichen Heimatpflege und Dokumentation sowie Integration und Völkerverständigung heraus. Besondere Beachtung fanden die Stabilität der Kreisgemeinschaft in 60 Jahren, in denen es nur drei Kreisvertreter gegeben hat sowie das Haus der Heimat in Goldap. Viele lobende Worte gab es auch für die Paten der Goldaper, den Landkreis und die Stadt Stade, und die gute und ertragreiche Zusammenarbeit zwischen Kreisgemeinschaft und Paten.

Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßt die geladenen Gäste in Schloß Agathenburg

Wilhelm von Gottberg, Landrat Roesberg und stv. Bürgermeister Ott beim Empfang

Höhepunkt des zweiten Tages des Heimattreffens war die Festveranstaltung mit einem Festvortrag des Kreisvertreters Stephan Grigat über 60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen in Wort und Bild. Den anschließenden Heimatabend nutzten die Goldaper und ihre Gäste für intensives und ausgelassenes Feiern bis weit nach Mitternacht.

stv. Bürgermeister Ott bei der Festveranstaltung

Am dritten und letzten Tag des Treffens fand die traditionelle Feierstunde in den Wallanlagen der Stadt Stade statt. Festredner war hier Jochen-Konrad Fromme MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vertriebene und Flüchtlinge der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Fromme richtete den Fokus auf 60 Jahre bundesdeutsche Vertriebenenpolitik und setzte sich nachhaltig für das Zentrum gegen Vertreibung ein. Stellvertretender Bürgermeister Hans-Hermann Ott richtete das Grußwort der Paten an die Goldaper und ihre Gäste.

stv. Bürgermeister Ott beim Grußwort der Patenschaftsträger in den Wallanlagen

Jochen-Konrad Fromme MdB während der Feierstunde in den Wallanlagen

Masurisches Sommerfest in Goldap

Zum „Masurischen Sommerfest“ hat sich das von der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. veranstaltete Goldaper Sommerfest entwickelt. Die Kreisgemeinschaft hatte schon zum 13. Mal zum Sommerfest nach Goldap geladen, davon zum fünften Mal auf die Seeterrassen des Goldaper Sees. Kreisvertreter Stephan Grigat konnte zahlreiche Gäste aus anderen ostpreußischen Kreisen, so Angerburg, Treuburg, Lyck, Lötzen, Rastenburg, Bischofsburg und Mohrungen willkommen heißen. Insgesamt feierten am Westufer des Goldaper Sees auf der Freizeitanlage Lesny Zakatek rund 250 Ostpreußen, von denen 1/3 aus der Bundesrepublik Deutschland angereist waren.

Als Ehrengäste begrüßte Kreisvertreter Stephan Grigat Marschall Jaroslav Sloma von der Regionalregierung in Allenstein und die Leiterin der Staatsarchiv-Nebenstelle in Lyck, Alexandra Leonczyck.

Wojewode Marian Podziewswki und die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Ute Mincke-Koenig, hatten schriftliche Grußworte an die Teilnehmer übermittelt.

Jaroslav Sloma im Gespräch mit Stephan Grigat

Leider meinte es Perkunos, der prußische Donnergott nicht so gut mit den Feiernden: Ein heftiges Gewitter mit starken Sturmböen, die sogar betonbeschwerte Sonnenschirme abheben ließen, und Starkregen trieb Veranstalter und Gäste in den glücklicherweise bereit gehaltenen Saal des Veranstaltungshotels. Dort konnte aber unbeschwert weiter gefeiert werden.

Gäste des Sommerfestes im Saal,
im Mittelgrund die Goldaper Ehrenbürgerin Waltraud Schmidt

Höhepunkt des Festes war der vorher nicht eingeplante Auftritt des Chores aus Bischofsburg unter Leitung von Ottilie. Ottilie und ihre Mitstreiter boten zur Begeisterung der Zuhörer ein breites Repertoire deutscher Volkslieder.

Der Bischofsburger Chor unter Leitung von Ottilie

Erst in den späten Abendstunden klang das Fest aus.


Deutschlandtreffen der Ostpreußen Pfingsten 2008 in Berlin

15000 Besucher kamen zum Deutschlandtreffen der Ostpreußen zu Pfingsten 2008 ins Messezentrum nach Berlin.

Für das Treffen waren drei Messehallen im ICC Berlin an Messedamm und AVUS reserviert. In Halle 1.2 trafen sich die Heimatkreise. Für jede ostpreußische Heimatkreisgemeinschaft war ein Bereich gekennzeichnet, so dass die Ostpreußen problemlos zueinander finden konnten.

In Halle 3.2. stellten sich die Landesgruppen und landsmannschaftsnahe Vereine und Institutionen vor; außerdem war ein großer Bereich für kommerzielle Anbieter reserviert.

In Halle 25 fanden Gottesdienst, eine Podiumsdiskussion, Kulturvorführungen und die Großveranstaltung statt.

Der Goldaper Stand in der Halle 1.2.
wurde von Goldaper Landsleuten
und anderen Interessierten rege besucht.

Neben der kleinen Ausstellung 60 Jahre Kreisgemeinschaft in sechs Bildertafeln und den zum Verkauf angebotenen Heimatartikeln waren zwei Powerpointpräsentationen „Ostpreußen heute am Beispiel des Kreises Goldap“ und „60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.“, die abwechselnd im Dauerbetrieb auf einem Großmonitor gezeigt wurden, Besuchermagnet.

Höhepunkt des Deutschlandtreffens war die Rede der bayerischen Staatsministerin und stv. Ministerpräsidentin Christa Stevens. Die sechsfache Mutter und 19fache Großmutter bekannte sich zu Ostpreußen und zu der seit drei Jahrzehnten bestehenden Patenschaft Bayerns zur Landsmannschaft Ostpreußen. Sie forderte die Ostpreußen auf, ihre Anliegen selbstbewusst und der Wahrheit verpflichtet zu vertreten und sich nicht in ein Nischendasein abdrängen zu lassen. Stevens unterstrich, dass die kollektive Massenenteignung und Vertreibung von 15 Mio Deutschen aus dem damaligen deutschen Staatsgebiet (davon 12 Mio aus den Oder-Neiße-Gebieten) der größte Eingriff in das europäische Staatensystem und die größte ethnische Säuberung in Europa seit vielen Jahrhunderten war. Ostpreußen könne für uns Deutsche nie ein fremder Raum sein, seine Geschichte müsse sorgfältig bewahrt und gepflegt werden.

Kreisvertreter besucht Marschallamt der Wojewodschaft Ermland und Masuren

Kreisvertreter Stephan Grigat besuchte am 23. April Marschall Jaroslav Sloma in Allenstein. Sloma, bis 2007 langjähjriger stellvertretender Bürgermeister in Goldap, ist seit der polnischen Kommunalwahl 2007 Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Wojewodschaft, der neben Sloma aus dem Marschall der Wojewodschaft und drei weiteren Personen gebildet worden ist. Innerhalb dieser Einrichtung, die mit einer deutschen Landesregierung vergleichbar ist, ist Sloma für Landwirtschaft und Touristik zuständig.

Sloma und Grigat pflegten einen allgemeinen Gedankenaustausch und diskutierten Entwicklungsmöglichkeiten für Goldap. Besondere Bedeutung für Goldap wird der Ausbau des Grenzüberganges zum Königsberger Gebiet und die geplante Umgehungsstraße um Goldap haben.

Sloma bedankte sich für die Einladung zum Goldaper Sommerfest 2007. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

Regionaltreffen in Essen 2008

In harmonischer Stimmung fand das diesjährige Regionaltreffen in Essen am gewohnten Ort im Pfarrzentrum St. Elisabeth statt.

Nach der Begrüßung durch Kreistagsabgeordneten und Organisator Manfred Gawrisch sangen die Teilnehmer zur Einstimmung das Ostpreußenlied.

Walter Kobrzinowski trug Gedichte aus seinem Gedichtband vor, unter anderem „Ostpreußen - Freud und Leid im 20. Jahrhundert“.

Höhepunkt des Regionaltreffens war der Festvortrag in Wort und Bild „60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen. e.V.“ von Kreisvertreter Stephan Grigat.

Achtung: Ältere Ausgaben der Heimatbrücke

Nach einer gründlichen Archivierung ist es nun erstmals möglich, ältere Ausgaben der Heimatbrücke zum Verkauf anzubieten. Vollständige Jahrgänge sind ab ca. 1980 vorhanden, bei älteren Ausgaben ist der Bestand unterschiedlich und muß erfragt werden. Preis pro Jahrgang 15,00 €, Einzelbestellungen bis zu 6 Exemplaren je 2,50 €, jedes weitere Exemplar 1,00 € incl. Versand.

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Neuer Schriftleiter für die HEIMATBRÜCKE

Neuer Schriftleiter (verantwortlicher Redakteur) der Heimatbrücke
ist ab dem 1. Juli 2007



Hans-Ulrich Laugsch
Hohes Feld 20
29465 Schnega
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