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Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um

Hilde Romanowicz
geb. Danowski
verw. Bojahra


* 30.03.1914 in Bartossen bei Lyck + 04.11.2011 in Goldap


Hilde Romanowicz gelangte im Zuge der Wirren der Nachkriegszeit nach Goldap. Ihr erster Ehemann ist gefallen, der älteste Sohn starb 1954 durch eine Mine. In Goldap sammelte Hilde Romanowicz in der schweren Zeit der kommunistischen Unterdrückung zusammen mit Frau Sacharewicz die verbliebenen Deutschen um sich. Für unsere Kreisgemeinschaft war sie über Jahrzehnte hinweg Anlaufstelle, Dolmetscherin und Vermittlerin. Ihr Sohn Karol setzt diese Tätigkeit als Mitglied des Goldaper Kreistag fort.

In den letzten Lebensjahren wurde die zusehends pflegebedürftigere Hilde
Romanowicz von ihrer Tochter Renate Grabowski aufopferungsvoll gepflegt.


Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. wird Hilde Romanowicz ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühlt gilt den Kindern und Enkeln.





Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um


Klaus-Dieter Oberüber
* 28.04.1944 Goldap + 16.9.2011 Erfurt


Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.


der völlig überraschend aus diesem Leben abberufen wurde.

Klaus-Dieter Oberüber gehörte zum Kern des Mitarbeiter- und Helferteams der Kreisgemeinschaft und hat bei der Organisation und Durchführung nahezu aller Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft der letzten Jahre mitgewirkt.

Noch eine Woche vor seinem Tod wurde er mit der Verdienstmedaille der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. ausgezeichnet.

Wir werden ihm stets in großer Dankbarkeit verbunden bleiben und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt der Witwe und dem Sohn des Verstorbenen.


Neuerscheinung:
Verschwundene Gleise - Die Kaiserbahn Goldap - Szittkehmen
von Dieter Zeigert

Die Kreisgemeinschaft weist auf das neueste in ihrem Selbstverlag verlegte Buch von Dieter Zeigert hin:

Obwohl sich die Königlich Preußischen Eisenbahnen bis zum Beginn des I. Weltkrieges zur größten Bahngesellschaft der Welt entwickelt hatten, verband sich mit Ostpreußen über Jahrzehnte hinweg das Bild einer nicht nur entlegenen, sondern auch einer erschließungsmäßig vernachlässigten Provinz. Erst seit den 1880er Jahren entstand hier ein durch schmalspurige Kleinbahnen verdichtetes Normalspurnetz, dessen Struktur bis 1945 durch seine weitgehende Eingleisigkeit und fehlende Elektrifizierung gekennzeichnet war.

„Verschwundene Gleise - Die Kaiserbahn Goldap-Szittkehmen“ greift die Geschichte des letzten größeren Streckenbaus in Ostpreußen vor dem schicksalhaften Herbst 1944 auf, wirft einen Blick in die Betriebs-verhältnisse und in die durch Demontage gekennzeichnete Nachkriegszeit. Eine Streckenwanderung über die frühere Trassenführung dokumentiert das 65 Jahre danach Erfahrbare. Breiter Raum ist der Vorgeschichte der 1927 nach zwei vorhergehenden Teileröffnungen dem Verkehr übergebenen Strecke gewidmet, welche länger bemessen ist als die Betriebszeit der Bahn. Ausgehend vom 1908 bekundeten Interesse des letzten Kaisers an einem Weiterbau der gerade eröffneten Strecke Gumbinnen-Szittkehmen nach Goldap stehen dabei die nachfolgenden Ereignisse im Mittelpunkt. Wenngleich hierin der Ursprung des geläufig gewesenen Beinamens Kaiserbahn zu sehen ist, wird nicht übergangen, dass der eigentliche Ideengeber für den Bahnbau beim Gemeinderat von Szittkehmen zu suchen ist. Dieser hatte sich schon 1897 mit einem direkt an den Kaiser gerichteten Gesuch um einen solchen Bau bemüht. Erstmals werden die militärischen Interessen beleuchtet, welche in der zweiten Hälfte des I. Weltkrieges dazu führten, mit dem zweigleisigen Ausbau eines großen Teils der über anfängliche Baumaßnahmen noch nicht hinausgekommenen Strecke zu beginnen. Verschiedene Brückenbauten, vor allem bei Staatshausen erinnern noch heute eindrucksvoll daran. In diesem Zusammenhang wird auch dem Einsatz bayerischer Eisenbahnpioniere nachgegangen, welche mit vorbereitenden Arbeiten im Raume Pablindszen beauftragt waren.

Der zweite Teil befasst sich mit den betrieblichen Gegebenheiten der Strecke, ihren Bauten, Anlagen und Einrichtungen sowie der Betriebsführung einschließlich Personenbeförderung, Fahrplangestaltung und Einsatz der Betriebsmittel. Nicht zuletzt widmet sich ein Exkurs auch den häufig länger andauernden Aufenthalten Görings als Oberbefehlshaber der Luftwaffe und seines Generalstabschefs in und am Rande der Rominter Heide zwischen 1941 und 1944, welche Streckensperrungen nach sich zogen. Ein Ausblick in die Zeit nach der Demontage 1945 schließt diesen Teil ab, bevor das Verbliebene in Bild und Wort vorgestellt wird. 135 Seiten, mit rund 200 Abbildungen (davon 20 großformatig- farbige), zahlreichen Luftbildern, Karten, Plänen, Skizzen und Faksimile, einer Chronologie des Bahnbaus und einem dreisprachigen Ortsnamens-Verzeichnis.

Ab sofort zu beziehen bei der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpr. e.V. oder im Buchhandel unter ISBN 978-3-00-034548-7 Preis 19,90 €


Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2011 in Erfurt ein voller Erfolg

"Das Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2011 in Erfurt ist rundum gelungen - das darf nicht das letzte Deutschlandtreffen gewesen sein", darin waren sich alle Teilnehmer und Besucher einigt.

Es passte alles zusammen: Kaiserwetter, beste Veranstaltungsregie und
-logistik, besonders attraktive Angebote und Veranstaltungen, die den Sensus der Menschen trafen und ein modernes Messezentrum der kurzen Wege.

Höhepunkte des Treffens waren der Gottesdienst in der restlos überfüllten St. Severi - Kirche auf dem Domberg zur Eröffnung des Treffens und die Großkungebung mit den Reden des Sprechers der LO, Stephan Grigat, sowie der BdV-Präsidentin Erika Steinbach.

Der Goldap - Stand in Halle 2 war ständig umlagert, so dass das überaus fleißige Team um Annelies Trucewitz dem Ansturm kaum Herr wurde.


Deutschsprachiges Radio in Ostpreußen

Die Allensteiner Welle ( Radio Allenstein ), ein deutschsprachiges Radioprogramm für die Deutsche Minderheit kann immer Sonntags von 20:05 Uhr bis 20:30 Uhr unter Lötzen 99,6 FM oder im Internet unter www.ro.com.pl emfangen werdden!


Danilo Gubsch ist neuer Hausverwalter des Haus' der Heimat in Goldap

Am 1. April 2011 hat

Danilo Gubsch

in Goldap seine Tätigkeit als Hausverwalter im Haus der Heimat aufgenommen.

Ab sofort ist das Haus der Heimat wieder werktäglich morgens von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr telefonisch unter der Telefon-Nr. (0048) 87 / 615 35 58 zu erreichen.


Goldaper Regionaltreffen Essen 2011

Rund 75 Goldaper trafen sich am 20. März 2011 zum traditionellen Goldaper Regionaltreffen im Kath. Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen.

Die Kreisgemeinschaft hatte wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.



Kreisvertreter Stephan Grigat berichtete über aktuelle Entwicklungen in der Kreisgemeinschaft, der Landsmannschaft Ostpreußen und in Ostpreußen. Annelies Trucewitz trug zum Umzug des Patenschaftsmuseums Goldap in Stade in neue und größere Räume vor. Ingrid Gerbig und Dieter Mau lasen heimatliches und mundartliches vor. Höhepunkt des Regionaltreffens war der Vortrag in Wort und Bild von Dieter Zeigert zum Thema „Verschwundene Gleise – Die Kaiserbahn von Goldap nach Szittkehmen“.

Das Regionaltreffen zog sich nach dem Mittagessen bei bester Laune und guten Gesprächen bis weit in den Nachmittag hin.


Wasserschaden im Haus der Heimat

Ende Februar gab es in Goldap Nächte mit unter minus 25° C. Diese Belastung war für die Zentralheizung im Haus der Heimat zu groß: Der Motor des Brenners brannte durch, was fatale Folgen hatte: Die Heizung fiel aus und da das Haus nicht sonderlich gut gedämmt ist, gefror das Wasser in den Heizkörpern binnen einer Nacht. 2/3 der Heizkörper (sämtlich alte Guß-Heizkörper) platzten, was zu weiteren Schäden an Fußböden und Teppichen führte. Ähnliche Schäden gab es übrigens in einer Vielzahl von Gebäuden in Goldap.

Die Reparaturen und der Einbau neuer Heizkörper wurden umgehend in Angriff genommen. Bei der Schadensaufnahme und Organisation der Reparaturarbeiten leistete unser Kreistagsabgeordneter Karol Romanowicz einmal mehr unersetzliche Arbeit und unermüdlichen Einsatz.

Inzwischen ist die Versicherung in die Regulierung eingetreten und wird einen Sachverständigen nach Goldap schicken. Es ist zu hoffen, dass die Schäden zu einem Großteil reguliert werden. Es wird aber auf jeden Fall ein ungedeckter Teil verbleiben, den die Kreisgemeinschaft wird tragen müssen. Wir sind also auch 2011 in besonderem Maße auf Spenden unserer Mitglieder angewiesen.

Karol Romanowicz und Heizungsbauer Leszinski
beratschlagen am defekten Brenner


Grigat bei Marschall

Der neue Sprecher Stephan Grigat der Landsmannschaft Ostpreußen absolvierte zu Beginn des März‘ seinen Antrittsbesuch beim Marschallamt (Landesregierung) von Ermland und Masuren. In Vertretung des im Urlaub weilenden Marschalls empfing der 1. Vizemarschall Jarsoslaw Sloma den Sprecher. An dem Gespräch nahmen auch der Leiter der Parlamentskanzlei und Minderheitenbeauftragte Wiktor Lejk und der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch, teil.

Grigat und Sloma vereinbarten eine enge Zusammenarbeit. Der Sprecher unterrichtete den Vizemarschall von der geplanten Eröffnung des LO-Verbindungsbüros in Allenstein und über den Kommunalpolitischen Kongress Anfang Oktober in Allenstein.


Unser Foto zeigt Heinrich Hoch, Karol Romanowicz (Dolmetscher des Sprechers), Jaroslaw Sloma, Stephan Grigat, Wiktor Lejk (v.l.n.r.).


Neuer Sprecher besucht Dachverband Deutscher Gesellschaften in Ermland und Masuren


Der neue Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, besuchte bei seinem ersten Besuch in Ostpreußen nach seiner Wahl den Dachverband der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren und nahm an einer Vorstandssitzung des Verbandes teil.

Grigat kündigte an, dass die LO künftig noch stärker als bisher in Ostpreußen tätig werden und die Deutsche Volksgruppe in Ostpreußen weiter unterstützen werde. Noch für dieses Jahr sei die Eröffnung des Verbindungsbüros der LO in Allenstein vorgesehen. Der Sprecher warb gleichzeitig für die in diesem Jahr in Ostpreußen stattfindenden LO-Veranstaltungen Arbeitstagung der Deutschen Vereine und Kommunalpolitischer Kongress.

Ein wichtiges Thema der Gespräche war unter anderem die 2011 in Polen stattfindende Volkszählung. Für die Verbände der Deutschen Bevölkerung in der Republik Polen ist es von großer Bedeutung, dass die Landsleute sich in der Befragung auch zu ihrer deutschen Volkszugehörigkeit bekennen, da an die Zahl der im Staate lebenden Deutschen etliche bedeutende Folgen geknüpft sind.


Stephan Grigat und Heinrich Hoch


Stephan Grigat zum Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen gewählt

Die Ostpreußische Landesvertretung hat am 6. November 2010 den Goldaper Kreisvertreter



Stephan Grigat

zum Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen gewählt.


Es gibt wieder Goldap-Aufkleber:


Aktuell: Das traditionelle Geschenk zum bestandenen Abitur

Alberten mit der dazu passenden Glückwunschkarte

Beides ist zu beziehen bei Brigitte Karow


Aufgepaßt:

Im Zuge der Neu-Verteilung der Aufgaben in der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. hat Brigitte Karow den Verkauf von Heimatartikeln und Heimatliteratur übernommen.

Bestellungen und Anfragen sind jetzt zu richten an:

Brigitte Karow,
Rosenweg 3
21423 Winsen / Luhe
Tel.: 04171/61756
E-Mail: verkauf@goldap.de


Panoramarestaurant auf dem Goldaper Berg

Der Ausbau der touristischen Infrastruktur in Goldap schreitet voran: Auf dem Gipfel des Goldaper Berges wird ein sich drehendes Panoramarestaurant errichtet. Die Bauarbeiten sind schon weit vorangeschritten.



Goldaper Umgehungsstraße in Betrieb genommen

Am 25.10.2010 wurde im Beisein des polnischen Ministerpräsidenten Tusk und von Wojewodschaftsminister Jaroslav Sloma die Goldaper Umgehungsstraße feierlich dem Verkehr übergeben und in Betrieb genommen.


Foto Danilo Gubsch

Die Straße verläßt südlich des heutigen Grenzübergangs zum Königsberger Gebiet die Gumbinner Chaussee in Richtung Westen und schlägt einen Bogen um die Stadt. Die Umgehungsstraße kreuzt die Friedhofstraße, die Angerburger Straße, die Chaussee nach Grabowen und mündet auf die Treuburger Chaussee. Baubeginn war September 2008 gewesen, die Baukosten für die Straße betrugen 125 Millionen Zloty.


Siegfried Hoefer zum Kämmerer bestellt

Der Kreisausschuss hat das neue Kreisausschussmitglied Siegfried Hoefer - neben seinen Aufgaben als für den nördlichen Teil des Kreises zuständiges Kreisausschussmitglied - zum Kämmerer bestellt. Siegfried Hoefer, der zwischenzeitlich die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Bruno Kalinowski übernommen hat, ist damit für die Finanzen und alle Kassenangelegenheiten zuständig.

Der neue Kämmerer bittet alle Mitglieder, Freunde und Spender, für alle Zahlungen an die Kreisgemeinschaft, gleichgültig ob es sich um Beiträge oder allgemeine oder zweckgebundene Spenden handelt, künftig nur noch das Haupt-Konto der Kreisgemeinschaft Nr. 4000 5706 bei der Sparkasse Westholstein (BLZ 222 500 20) zu nutzen.


Goldaper Heimattreffen 2010

Vom 10. bis 12.9.2010 fand das diesjährige Goldaper Heimattreffen in Stade statt.

Das Treffen begann mit der Eröffnung einer zweisprachigen Ausstellung über die Volksabstimmung in Ostpreußen am 11.7.1920 im Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade.




Die Ausstellung war zuvor bereits im Haus der Heimat in Goldap gezeigt worden.

Auch in Stade zog sie großes Interesse auf sich.


Am Sonnabendvormittag waren die Mitglieder der Kreisgemeinschaft zur Kreisversammlung ins Hotel „Vier Linden“ geladen. Auf dem Programm standen die üblichen Regularien und die Wahlen zu den Gremien der Kreisgemeinschaft.



Kreisvertreter Stephan Grigat wurde in seinem Amt bestätigt. Neue stellvertretende Kreisvertreterin wurde Annelies Trucewitz, die dem Kreisausschuss bereit sechs Jahre angehört.

Neues Mitglied im Kreisausschuss ist Siegfried Hoefer (Dobawen).

Zu Mitgliedern des Goldaper Kreistages wurden folgende Landsleute gewählt:

Marianne Becker

Hans-Rainer Danehl

Manfred Gawrisch

Danilo Gubsch

Günther Harbrucker

Manfred Heiland

Fridolin Herrgeist

Johanna Hoefer

Heinz Kahnwald

Wilma Kalinowski

Brigitte Karow

Dietmar Kutz

Dieter Mau

Hans-Günther Meißner

Frank Oberüber

Klaus Oberüber

Konrad Regge

Karol Romanowicz

Maik Schwanemann

Ewa Sienkiewicz

Gerhard Trucewitz

Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Die Kreisversammlung ernannte den langjährigen Kämmerer und bisherigen stellvertretenden Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Bruno Kalinowski und Dr. Erhard Ruhnau wegen dessen großem Engagement in Goldap zu Ehrenbürgern der Kreisgemeinschaft.

Großen Anklang fand am Sonnabendnachmittag die Festveranstaltung mit einer Lesung von Arno Surminski, die in einem restlos überfüllten Saal stattfand.



Abends feierten die Goldaper fröhlich und beschwingt bei Darbietungen Ostpreußischer Künstler und der Gruppe “Ziegenberger Lerchen“ bis nach Mitternacht.




Zum sonntäglichen Gottesdienst wurden die Goldaper vom neuen Pastor Udo Bagdahn in St. Wilhadi begrüßt. Pastor Bagdahn hat selbst ostpreußischen Wurzeln, seine Eltern stammen aus Heydekrug. So wurde schon zum Abschluss des Gottesdienstes in der Kirche das Ostpreußenlied gesungen.


Bei der anschließenden Feierstunde am Mahnmal in den Wallanlagen der Stadt Stade hielt die Europa-Abgeordnete Gesine Meißner eine vielbeachtete und sensible Rede, die die Bedeutung landsmannschaftlicher Arbeit bei der Integration der Vertriebenen nach dem Krieg und im zusammenwachsenden Europa herausstrich.


Kreisvertreter Stephan Grigat hatte in seiner Eröffnungsansprache an die Volksabstimmung Ostpreußen 1920 und die Verabschiedung Charta der Heimatvertriebenen 1950 erinnert.


Sonntagnachmittags klang das Treffen bei Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen und ostpreußischem Platt aus.


Ausstellung 90 Jahre Volksabstimmung im Haus der Heimat

Am 11. Juli 1920 fand auf Veranlassung der alliierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges in Teilen Ost- und Westpreußens eine Volksabstimmung über den Verbleib der betroffenen Gebiete bei der Provinz Ostpreußen des Deutschen Reiches oder deren Abtretung an den neu geschaffenen polnischen Staat statt. Der Kreis Goldap selbst war von der Abstimmung nicht betroffen, wohl aber schon der südliche Nachbarkreis Treuburg.

Zur Erinnerung an diese Volksabstimmung, die in Ostpreußen mit 97,9 % der Stimmen und in Westpreußen mit 92,4 % der Stimmen für Deutschland entschieden wurde, zeigt die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen eine sehr sehenswerte Ausstellung im Haus der Heimat.


(Pfarrer Banach und Stephan Grigat besichtigen die Ausstellung)


Am 90. Jahrestag der Abstimmung, dem 11. Juli 2010, wurde die Ausstellung unter großem Publikumsinteresse im Haus der Heimat in Goldap eröffnet. Die Ausstellung wird dort für vier Wochen gezeigt, bevor sie Ende August nach Stade aufbricht, wo sie im Rahmen des Goldaper Heimattreffens gezeigt wird.


(Kreisvertreter Stephan Grigat hält die Eröffnungsansprache)


Erster deutschsprachiger Gottesdienst in Goldap nach mehr als 65 Jahren


Am 11. Juli 2010, dem Tag nach dem Goldaper Sommerfest, gleichzeitig 90. Jahrestag der Volksabstimmung Ostpreußen, fand nach mehr als 65 Jahren wieder ein deutschsprachiger Gottesdienst in Goldap statt.


Auf Einladung von Pfarrer Dawid Banach, seit kurzem Pfarrer der Ev. Gemeinde Suwalki-Goldap-Treuburg, fanden sich im ehemaligen Haus Marsch in der Friedrichstraße (ul. jacwieska) rund 60 deutsche Goldaper ein, um einen evangelischen Gottesdienst zu feiern, unter ihnen manche, die noch eigene gute Erinnerungen an Gottesdienste im Vorkriegs-Goldap hatten.


Der kleine Kirchenraum war bis zum Bersten gefüllt. Pfarrer Banach wurde in der Liturgie durch Diakon Dieter Mau unterstützt. Julia Karwel, 8-jährige Tochter von Elwira Rakowski-Karwel, trug mit zwei Violinenstücken zum Gelingen des Gottesdienstes bei.


Pfarrer Banach ging in seiner Predigt auf die ostpreußischen Menschen mit Goldaper Wurzeln und ihr Schicksal ein.

Für alle Anwesenden war der Gottesdienst eine erhebende und tief berührende Feier.


15. Goldaper Sommerfest bei „Kaiserwetter“

Bei besten äußeren Bedingungen feierten rund 300 Goldaper und Gäste von nah und fern das 15. Goldaper Sommerfest auf der Terasse des Hotels „Lesny Zakatek“ („Schlupfwinkel des Waldes“, früher Gr. Kummetschen).


(Stephan Grigat und Ewa Sienkiewicz begrüßen die Gäste des Sommerfestes)

Kreisvertreter Stephan Grigat und die neugewählte Präsidentin der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap, Ewa Sienkiewicz, konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter Ihnen den Starost des Kreises Goldap, Jaroslav Podziewski, den Minister der Regionalregierung Ermland und Masuren, Jaroslav Sloma und den Präsidenten des Dachverbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch.

(v.l.n.r.: Stephan Grigat, Jaroslav Podziewski, Jaroslav Sloma, Heinrich Hoch)


Die beiden großen Kirchen waren durch Probst und Dekan Gadomski und Pfarrer Banach vertreten.



(Stephan Grigat im Gespräch mit Dekan Gadomski und Dolmetscher Karol Romamowicz)

Aus Angerburg, Rastenburg, Treuburg, Lötzen, Lyck und Bischofsburg waren Abordnungen bzw. die Vorsitzenden der Deutschen Vereine erschienen.

Für beste Stimmung sorgte die deutsche Musikerin Ottilie aus Bischofsburg mit ihrem Akkordeon.

Gern gesehene Gäste waren die Angehörigen einer Reisegruppe aus Vorpommern unter Leitung des LO-Landesgruppenvorsitzenden Manfred Schukat, die sich für die Einladung prompt mit einem Ständchen bedankten.




Das 16. Goldaper Sommerfest wird an gleicher Stelle am 9.7.2011 stattfinden.



Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap

Nach dem Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden Lila Zamojtuk und dem gesundheitsbedingten Ausscheiden der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Jastrzebska waren bei der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap vorzeitige Neuwahlen notwendig geworden.


Diese fanden am Pfingstsonnabend im Haus der Heimat statt.


Neue Präsidentin der Gesellschaft ist Ewa Sienkiewicz, geb. Gardewischki, aus Rogainen.



Ewa Sienkewicz ist 30 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.


Erneut in den Vorstand gewählt wurden Beata Czubaszek (29) und Beisitzerin Katarzyna Nowak (28).

Neu im Vorstand sind Beata Iwona Olędzka-Zięba (40), Joanna Zlotorzynski (27) und Anna Marszalek (29).

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen gratuliert allen Gewählten und wünscht viel Glück, Kraft und Zuversicht im neuen Amt.


Partnerschaft zwischen den Kreisen Goldap und Stade

In Stade wurde die Partnerschaftschaft zwischen dem Landkreis Stade und dem Kreis Goldap durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt. Zu diesem Zweck war Starost Jaroslav Podziewski mit einer Delegation des Kreistages des Kreises Goldap nach Stade angereist.


Im Zuge der Partnerschaftsbegründung besuchte die Goldaper Delegation auch das Patenschaftmuseum Goldap in Stade, wo sie von Kreisvertreter Stephan Grigat und Annelies Trucewitz begrüßt wurde.


Im Anschluss fanden Empfänge des Bürgermeisters Andreas Rieckhof im Rathaus der Hansestadt Stade mit Eintrag des Starosten ins Goldene Buch der Stadt Stade und des Landrates von Stade, Michael Roesberg, in dessen Privathaus statt, an denen für die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. Kreisvertreter Stephan Grigat teilnahm.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2010

Das Goldaper Regionaltreffen in Essen zog auch 2010 trotz widriger Wetterbedingungen zahlreiche Goldaper Landsleute in das Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen.

Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Volksabstimmung in Ostpreußen vom 11. Juli 1920.


Kreisvertreter Stephan Grigat hielt einen Vortrag über Vorgeschichte, Ablauf und Ergebnis dieser für Ostpreußen so wichtigen Abstimmung (bekanntlich hatten sich 98% für den Verbleib Ostpreußens bei Deutschland ausgesprochen).

Annelies und Gerhard Trucewitz hatte eine Ausstellung zum Thema vorbereitet.


Frieda Rehagen und Dieter Mau trugen Frühlingsgedichte in ostpreußischer Mundart vor.


Schließlich wurde das Treffen noch zur Begrüßung und Vorstellung mehrerer Neumitglieder genutzt.


Am Rande wurden bereits die nächsten Veranstaltungen vorbereitet, so von Annelies Trucewitz und Ulrich Wiegand das Kirchspieltreffen Dubeningken vom 27. bis 30. Mai im Ostheim.


Goldaper Heimattreffen 2009


Das Goldaper Heimattreffen 2009 zog wieder einmal hunderte Goldaper von nah und fern an.

Die dreitägige Veranstaltung begann gleich mit einem Höhepunkt im Patenschaftsmuseum Goldap in Stade:
Der Eröffnung einer von Manfred Heiland gestalteten Ausstellung von Briefmarken und Postkarten, die sich mit der Vogelwelt und Landwirtschaft in Ostpreußen beschäftigten.



Streiflicht aus der Eröffnung der Ausstellung im Patenschaftsmuseum Goldap


In der Festveranstaltung am Sonnabend hielt Siegfried Höfer in voll besetztem Saal einen hoch informativen Vortrag zur Lage in Nord-Ostpreußen mit Lichtbildern.



Siegfried Hoefer während des Vortrages



Kreisvertreter Stephan Grigat zeichnete den langjährigen Bürgermeister und stellvertretenden Bürgermeister der Hansestadt Stade, der Goldaper Patenstadt, mit dem Verdienstkreuz der Kreisgemeinschaft für langjährige nachhaltige Unterstützung der Goldaper und der Kreisgemeinschaft Goldap aus.


Stephan Grigat und Hans-Hermann Ott



In der traditionellen Feierstunde am Mahnmal in den Wallanlagen der Stadt Stade sprach Dr. Martina Krogmann MdB, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Landrat Roesberg überbrachte Grüße der Goldaper Paten Stadt und Landkreis Stade.


Landrat Michael Roesberg, Dr. Martina Krogmann MdB,
Kreisvertreter Stephan Grigat (v.l.n.r.)



Kultureller Höhepunkt des Treffens war die stark besuchte Tagung der Goldaper Arbeitsgruppe Ostpreußisch Platt.


14. Goldaper Sommerfest 2009

Traditionell findet am zweiten Juliwochenende das Goldaper Sommerfest statt.

Auch in diesem Jahr fanden sich zahlreiche Gäste aus Ostpreußen und dem Bundesgebiet (darunter eine von den Eheleuten Trucewitz geleitete 45-köpfige Busreisegruppe) auf der Seeterrasse des Hotels Lesny Zakatek am Ufer des Goldaper Sees ein, um zünftig zu feiern.

Kreisvertreter Stephan Grigat und die Vorsitzende der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap, Lila Zamojtuk, konnten u.a. den Minister der ermländisch-masurischen Regionalregierung Jaroslav Sloma, den Starost des Kreises Goldap Jaroslaw Podziewski und den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Wilhelm von Gottberg als Ehrengäste begrüßen.


Jaroslav Sloma, Stephan Grigat, Jaroslav Podziewski


Auch aus vielen ostpreußischen Kreisen waren Gäste gekommen, so aus Angerburg, Treuburg, Lyck, Sensburg und Bischofsburg.

Der Deutsche Generalkonsul in Danzig Joachim Bleicker hatte aus terminlichen Gründen absagen müssen und eine schriftliche Grußbotschaft geschickt.

Stephan Grigat, Wilhlem von Gottverg, Gabriele von Gottberg


Auch Perkunos, der prußische Wetter- und Donnergott, stattete dem Goldaper Fest seinen schon traditionellen Besuch ab: Pünktlich zum Beginn des Festes gab es ein 15-minütiges Gewitter mit heftigem Regen; zum Glück folgte dann aber gleich wieder Sonnenschein und warmes Sommerwetter, so dass der „harte Kern“ der Goldaper und der Festbesucher bis Mitternacht feierte.

Besonders zum Gelingen trug Ottilie aus Bischofsburg mit deutschen Volksliedern und Akkordeonmusik bei.

Therese Gollan und Ottilie




Goldap bekommt neue Feuerwache


Der Kreis Goldap errichtet in Goldap an der Schützenstraße am Rande der geschlossenen Ortslage und in unmittelbarer Nähe der Trasse der in Bau befindlichen Umgehungsstraße eine neue Feuerwache.

Über die Kosten und den Zeitpunkt der Inbetriebnahme war noch nichts zu erfahren. Die bisherige Goldaper Feuerwache ist gegenüber der Einmündung der Seestraße in die Erich-Fuchs-Straße (am Bahnübergang).


Goldaper Grenzübergang für Reisebusse freigegeben


Seit dem 9. Mai 2009 ist der Goldaper Grenzübergang für Reisebusse geöffnet. Einzige Voraussetzung für die Überquerung der Grenze durch Busse ist ein gültiges Visum für alle Insassen und eine für Russland gültige Fahrzeugversicherung für den Bus.

Das Visum muss allerdings nach wie vor vor Reiseantritt beim zuständigen russischen Generalkonsulat in Deutschland beantragt werden.


Goldaper Umgehungsstraße im Bau


Der Bau der Goldaper Umgehungsstraße ist in vollem Gang. Die Bauarbeiten werden an mehreren Stellen gleichzeitig in Angriff genommen. Die Umgehung beginnt an der Gumbinner Chaussee unweit der heutigen Grenzübergangsstelle, kreuzt die Landstraße nach Darkehmen am Abzweig Niederwitz, die Angerburger Straße am westlichen Stadtrand, führt zwischen der Siedlung I und Siedlung II hindurch und mündet unweit der Memeler Str. auf die Treuburger Chaussee.

Die Straße soll am 31.10.2010 für den Verkehr freigegeben werden.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2009


Zum alljährlichen Regionaltreffen in Essen kamen
auch 2009 zahlreiche Goldaper von nah und fern
zusammen.

Nach der Begrüßung und einigen Worten
zur heimatpolitischen Lage durch Kreisvertreter
Stephan Grigat berichtete Annelies Trucewitz
über die Um- und Neugestaltung des Inneren
des Haus' der Heimat in Goldap sowie
die abgeschlossenen Außenarbeiten.



Siegfried Hoefer hielt den Hauptvortrag
des Treffens über die soziale und politische
Lage im Königsberger Gebiet und
die Entwicklung dort seit der Wende
Anfang der 90er Jahre.


Dieter Mau trug in ostpreußischem Platt über die
Hausschlachtung im alten Ostpreußen vor.

Kreisvertreter Stephan Grigat besucht Bürgermeister Zielinski

Zum alljährlichen Gedankenaustausch trafen Kreisvertreter Stephan Grigat und Bürgermeister Richard Zielinski von Dubeningken zusammen.

Gegenstand des Gesprächs waren Infrastrukturprojekte im Südost-Viertel des Kreises Goldap und das Vordringen der Windkraft. Richard Zielinski berichtete nicht ohne Stolz von der fast flächendeckenden Versorgung mit Abwasserkanälen in seiner Gemeinde, die von Rogainen im Westen bis zum Dreiländereck im Osten reicht.

Dubeningken leidet trotz der wirtschaftlichen Schubkraft der neu angesiedelten Windindustrie unter starker Landflucht. Von den Jüngeren mögen die meisten nicht mehr so weit draußen auf dem Lande wie in Dubeningken wohnen.


Unser Bild zeigt Kreisvertreter Stephan Grigat und Bürgermeister Richard Zielinski vor dem Kulturhaus in Dubeningken.


Windenergieanlagen in Goldap


Auch in Goldap hat das Windkraftanlagen-Zeitalter begonnen:

An mehreren Stellen im Kreis Goldap sind in den letzten Monaten Windkraftanlagen entstanden, so bei Wronken, Kosaken und Grabowen. Dem Vernehmen nach sollen in Lojen und in Wronken Windkraftparks mit jeweils 24 Windrädern entstehen.

So wird auch unsere ostpreußische Heimat ihr Gesicht zur Abwendung der Klimakatastrophe wandeln.

Unser Bild zeigt eine Windkraftanlage bei Grabowen:





Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap


Bei den turnusmäßig stattfindenden Wahlen hat sich die Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap einen vollständig neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende Margarita Adamczak, die das Amt der Vorsitzenden erst vor einhalbjahren vom Wolfgang Vieweg übernommen hatte, stand wegen beruflicher und familiärer Veränderungen nicht mehr zur Verfügung; sie hat zwischenzeitlich ihren Hochschulabschluss geschafft und eine Beschäftigung aufgenommen. Die übrigen Vorstandsmitglieder standen sämtlich aus Alters- bzw. Gesundheitsgründen nicht mehr zur Verfügung.

An dieser Stelle sei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige Tätigkeit herzlich gedankt. Zum Teil bekeideten sie ihre Ämter seit Gründung der Gesellschaft, so die Vizepräsidentin Edith Zyskowski.

Neue Vorsitzende der Gesellschaft ist Lila Zamojtuk (51), stellvertretende Vorsitzende wurde Barbara Jastrzebska (71), Kassenwartin Marlena Stalewska (32), Schriftführerin Beata Czubaszek (27) und Beisitzerin Katarzyna Nowak (27)


Unser Bild zeigt den Vorstand mit dem Kreisvertreter Stephan Grigat.

Die Kreisgemeinschaft Goldap wünscht dem neuen Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit von Herzen alles Gute und Gottes Segen bei ihrer Amtsführung.





Goldaper Heimattreffen 2008 in Stade


Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen beging auf dem diesjährigen Goldaper Heimattreffen in Stade vom 12. bis 14. September 2008 ihr 60jähriges Jubiläum.

Auftakt des Jubiläums-Heimattreffens war ein Empfang für geladene Gäste im Stader Schloß Agathenburg, auf dem Kreisvertreter Stephan Grigat, der Stader Landrat Michael Roesberg und der Sprecher der Landmannschaft Ostpreußen, Wilhelm von Gottberg, das Wort an die Gäste richteten. Alle Redner stellten die Leistungen der Kreisgemeinschaft in den letzten 60 Jahren in den Bereichen Heimatpflege und Dokumentation sowie Integration und Völkerverständigung heraus. Besondere Beachtung fanden die Stabilität der Kreisgemeinschaft in 60 Jahren, in denen es nur drei Kreisvertreter gegeben hat sowie das Haus der Heimat in Goldap. Viele lobende Worte gab es auch für die Paten der Goldaper, den Landkreis und die Stadt Stade, und die gute und ertragreiche Zusammenarbeit zwischen Kreisgemeinschaft und Paten.


Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßt die geladenen Gäste in Schloß Agathenburg

Wilhelm von Gottberg, Landrat Roesberg und stv. Bürgermeister Ott beim Empfang

Höhepunkt des zweiten Tages des Heimattreffens war die Festveranstaltung mit einem Festvortrag des Kreisvertreters Stephan Grigat über 60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen in Wort und Bild. Den anschließenden Heimatabend nutzten die Goldaper und ihre Gäste für intensives und ausgelassenes Feiern bis weit nach Mitternacht.

stv. Bürgermeister Ott bei der Festveranstaltung

Am dritten und letzten Tag des Treffens fand die traditionelle Feierstunde in den Wallanlagen der Stadt Stade statt. Festredner war hier Jochen-Konrad Fromme MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vertriebene und Flüchtlinge der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Fromme richtete den Fokus auf 60 Jahre bundesdeutsche Vertriebenenpolitik und setzte sich nachhaltig für das Zentrum gegen Vertreibung ein. Stellvertretender Bürgermeister Hans-Hermann Ott richtete das Grußwort der Paten an die Goldaper und ihre Gäste.

stv. Bürgermeister Ott beim Grußwort der Patenschaftsträger in den Wallanlagen

Jochen-Konrad Fromme MdB während der Feierstunde in den Wallanlagen



Masurisches Sommerfest in Goldap

Zum „Masurischen Sommerfest“ hat sich das von der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. veranstaltete Goldaper Sommerfest entwickelt. Die Kreisgemeinschaft hatte schon zum 13. Mal zum Sommerfest nach Goldap geladen, davon zum fünften Mal auf die Seeterrassen des Goldaper Sees. Kreisvertreter Stephan Grigat konnte zahlreiche Gäste aus anderen ostpreußischen Kreisen, so Angerburg, Treuburg, Lyck, Lötzen, Rastenburg, Bischofsburg und Mohrungen willkommen heißen. Insgesamt feierten am Westufer des Goldaper Sees auf der Freizeitanlage Lesny Zakatek rund 250 Ostpreußen, von denen 1/3 aus der Bundesrepublik Deutschland angereist waren.

Als Ehrengäste begrüßte Kreisvertreter Stephan Grigat Marschall Jaroslav Sloma von der Regionalregierung in Allenstein und die Leiterin der Staatsarchiv-Nebenstelle in Lyck, Alexandra Leonczyck.

Wojewode Marian Podziewswki und die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Ute Mincke-Koenig, hatten schriftliche Grußworte an die Teilnehmer übermittelt.

Jaroslav Sloma im Gespräch mit Stephan Grigat

Leider meinte es Perkunos, der prußische Donnergott nicht so gut mit den Feiernden: Ein heftiges Gewitter mit starken Sturmböen, die sogar betonbeschwerte Sonnenschirme abheben ließen, und Starkregen trieb Veranstalter und Gäste in den glücklicherweise bereit gehaltenen Saal des Veranstaltungshotels. Dort konnte aber unbeschwert weiter gefeiert werden.

Gäste des Sommerfestes im Saal,
im Mittelgrund die Goldaper Ehrenbürgerin Waltraud Schmidt


Höhepunkt des Festes war der vorher nicht eingeplante Auftritt des Chores aus Bischofsburg unter Leitung von Ottilie. Ottilie und ihre Mitstreiter boten zur Begeisterung der Zuhörer ein breites Repertoire deutscher Volkslieder.

Der Bischofsburger Chor unter Leitung von Ottilie


Erst in den späten Abendstunden klang das Fest aus.


Deutschlandtreffen der Ostpreußen Pfingsten 2008 in Berlin


15000 Besucher kamen zum Deutschlandtreffen der Ostpreußen zu Pfingsten 2008 ins Messezentrum nach Berlin.

Für das Treffen waren drei Messehallen im ICC Berlin an Messedamm und AVUS reserviert. In Halle 1.2 trafen sich die Heimatkreise. Für jede ostpreußische Heimatkreisgemeinschaft war ein Bereich gekennzeichnet, so dass die Ostpreußen problemlos zueinander finden konnten.

In Halle 3.2. stellten sich die Landesgruppen und landsmannschaftsnahe Vereine und Institutionen vor; außerdem war ein großer Bereich für kommerzielle Anbieter reserviert.

In Halle 25 fanden Gottesdienst, eine Podiumsdiskussion, Kulturvorführungen und die Großveranstaltung statt.

Der Goldaper Stand in der Halle 1.2.
wurde von Goldaper Landsleuten
und anderen Interessierten rege besucht.


Neben der kleinen Ausstellung 60 Jahre Kreisgemeinschaft in sechs Bildertafeln und den zum Verkauf angebotenen Heimatartikeln waren zwei Powerpointpräsentationen „Ostpreußen heute am Beispiel des Kreises Goldap“ und „60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.“, die abwechselnd im Dauerbetrieb auf einem Großmonitor gezeigt wurden, Besuchermagnet.

Höhepunkt des Deutschlandtreffens war die Rede der bayerischen Staatsministerin und stv. Ministerpräsidentin Christa Stevens. Die sechsfache Mutter und 19fache Großmutter bekannte sich zu Ostpreußen und zu der seit drei Jahrzehnten bestehenden Patenschaft Bayerns zur Landsmannschaft Ostpreußen. Sie forderte die Ostpreußen auf, ihre Anliegen selbstbewusst und der Wahrheit verpflichtet zu vertreten und sich nicht in ein Nischendasein abdrängen zu lassen. Stevens unterstrich, dass die kollektive Massenenteignung und Vertreibung von 15 Mio Deutschen aus dem damaligen deutschen Staatsgebiet (davon 12 Mio aus den Oder-Neiße-Gebieten) der größte Eingriff in das europäische Staatensystem und die größte ethnische Säuberung in Europa seit vielen Jahrhunderten war. Ostpreußen könne für uns Deutsche nie ein fremder Raum sein, seine Geschichte müsse sorgfältig bewahrt und gepflegt werden.



Kreisvertreter besucht Marschallamt der Wojewodschaft Ermland und Masuren


Kreisvertreter Stephan Grigat besuchte am 23. April Marschall Jaroslav Sloma in Allenstein. Sloma, bis 2007 langjähjriger stellvertretender Bürgermeister in Goldap, ist seit der polnischen Kommunalwahl 2007 Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Wojewodschaft, der neben Sloma aus dem Marschall der Wojewodschaft und drei weiteren Personen gebildet worden ist. Innerhalb dieser Einrichtung, die mit einer deutschen Landesregierung vergleichbar ist, ist Sloma für Landwirtschaft und Touristik zuständig.


Sloma und Grigat pflegten einen allgemeinen Gedankenaustausch und diskutierten Entwicklungsmöglichkeiten für Goldap. Besondere Bedeutung für Goldap wird der Ausbau des Grenzüberganges zum Königsberger Gebiet und die geplante Umgehungsstraße um Goldap haben.

Sloma bedankte sich für die Einladung zum Goldaper Sommerfest 2007. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.




Regionaltreffen in Essen 2008


In harmonischer Stimmung fand das diesjährige Regionaltreffen in Essen am gewohnten Ort im Pfarrzentrum St. Elisabeth statt.

Nach der Begrüßung durch Kreistagsabgeordneten und Organisator Manfred Gawrisch sangen die Teilnehmer zur Einstimmung das Ostpreußenlied.

Walter Kobrzinowski trug Gedichte aus seinem Gedichtband vor, unter anderem „Ostpreußen - Freud und Leid im 20. Jahrhundert“.

Höhepunkt des Regionaltreffens war der Festvortrag in Wort und Bild „60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen. e.V.“ von Kreisvertreter Stephan Grigat.





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Neuer Schriftleiter für die HEIMATBRÜCKE

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