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Der Advent im Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade

am 3. Advent war auch 2015 ein voller Erfolg. Ungefähr 80 Besucher erfreuten sich an den Ausstellungen sowie an einem bunten Programm. Wie jedes Jahr stimmte der Posaunenchor der Johanniskirche unter Leitung von Thomas Hoop um die Mittagszeit mit weihnachtlichen Weisen und dem Ostpreußenlied auf einen adventlichen Nachmittag ein. Stader Bürger und Besucher des Museum lauschten gleichermaßen erfreut dem Spiel am Eingang des Museums, an der sonntäglich ruhigen Harsefelder Straße.

Advent im Patenschaftsmuseum 2015 - 1

Bei der nachmittäglichen Filmvorführung „Rominten, eine ostpreußische Jagdlegende“ war der Mehrzweckraum des Museums mit 45 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt.

Wer keinen Platz mehr fand, nutzte die Zeit für die Bibliothek und die Besichtigung der historischen Ausstellung. Der Monitor mit den Videoclips „Zeitzeugen erinnern sich“ fand viel Beachtung. Bedingt durch die erfreulich große Besucherzahl kamen die angekündigten Führungen durch die Ausstellung „Goldap und Stade nach 1945“ etwas zu kurz, was die Betroffenen hoffentlich dazu anregt, den Museumsbesuch demnächst zu wiederholen.

Advent im Patenschaftsmuseum 2015 - 2

Eine köstliche Kaffeetafel mit hausgebackenen, weihnachtlichen Leckereien sorgte am Nachmittag für die richtige Atmosphäre und mit Erzählen, weihnachtlichen Liedern, Führungen und Stöbern im Bücherflohmarkt und am Geschenketisch verging die Zeit wie im Fluge.


Brigitte Karow †

Karow

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um Brigitte Karow, die am 04.10.2015 verstorben ist.

Brigitte Karow, geb. Kruska, wurde am 22. Mai 1943 in Goldap geboren. Die frühesten Kinderjahre durfte sie auf dem elterlichen Bauernhof in Regellen (Glaubitz), Ksp. Gurnen, verbringen. Nach der Flucht fand sie über Umwege mit ihren Eltern und später mit ihrer Familie ein Zuhause in Winsen an der Luhe.

Brigitte Karow wurde 2007 in den Goldaper Kreistag gewählt und gehörte ihm bis zu ihrem Tode an. Außerdem war sie Ortsvertreterin von Regellen. Sie hat in den vergangenen zehn Jahren die Arbeit der Kreisgemeinschaft maßgeblich mitgeprägt.

Zu ihren nachhaltigsten und bleibenden Verdiensten gehören der Aufbau des Archivs der Heimatbrücke, die Anlegung des Heimatbrücken-Findbuchs für sechs Jahrzehnte und ihre Mitarbeit an den Kirchspielatlanten Gurnen und Neue Kirche Goldap. Überaus erfolgreich wirkte Brigitte Karow auch beim Verkauf von Heimatartikeln.

Für ihr Engagement wurde sie bereits 2007 mit der Verdienstmedaille der Kreisgemeinschaft ausgezeichnet.

Das Bekanntwerden der schweren Erkrankung von Brigitte Karow verbreitete große Betroffenheit, ihr Tod erfüllt uns jetzt mit Trauer. Die Kreisgemeinschaft verliert mit ihr ein überaus engagiertes und beliebtes Mitglied, die Familie die Mutter und Oma.

Ihr zu früher Tod reißt eine nur schwer zu schließende Lücke in unsere Kreisgemeinschaft. Die Kreisgemeinschaft wird ihr allzeit ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gehört ihrem Sohn Manuel und seiner Familie.


Goldaper Heimattreffen 2015

Am 12. und 13. September 2015 fand das Goldaper Heimttreffen 2015 in Stade statt.

Schwerpunkt des Heimattreffens war die Eröffnung der Ausstellung Goldap und die Goldaper nach 1945 im Patenschaftsmuseum verbunden mit der Einweihung des Ausstellungsraumes mit moderner Museums-Ausstattung und -didaktik.

Auch 2015 fanden im Rahmen des Heimattreffens die Gremiensitzungen der Kreisgemeinschaft statt.

Der Sonntag des Treffens war vom Gottesdienst in der 1000jährigen Kirche St. Wilhadi (in der auch die Gedenktafel für die Goldaper Kirchen hängt) und von der Feierstunde in den Wallanlagen mit Festredner Oliver Dix (BdV-Vizepräsident) geprägt.

HT 2014 Feierstunde

Feierstunde in den Wallanlagen

HT 2015 Museum

Eröffnung der Ausstellung Goldap nach 1945 im Patenschaftsmuseum

HT 2015 Ehrung Trucewitz Annelies und Gerhard Trucewitz werden von Stephan Grigat in seiner Eigenschaft als BdV-Vizepräsident mit der Verleihung der Ehrennadel des BdV geehrt.

HT 2015 Kreistagssitzung
Kreistagssitzung


Dieter Mau †

Uns erreicht die Nachricht vom Tode Dieter Maus, der nach längerer schwerer Krankheit am 31.07.2015 verstorben ist. Diese Todesnachricht erfüllt uns mit Betroffenheit, wenngleich sie nicht mehr überraschend kommen konnte.

Mau

Dieter Mau war am 24.1.1939 in Hallenfelde (bis 1938 Szielasken) im Kirchspiel Gurnen im Kreis Goldap geboren.
Er hat sich mehr als 30 Jahre in der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. an vielen Stellen engagiert. So gehörte er von 1992 bis zu seinem Tode dem Goldaper Kreistag an. Er war prägendes Mitglied des Goldaper Bläserkreises, der etliche Jahre bei den Goldaper Heimattreffen in Stade und anderen Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft auftrat.
Als evangelischer Diakon hat Dieter Mau viele Gottesdienste und Andachten auf Treffen und Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft gehalten. Unvergessen geblieben ist der Gottesdienst vor der Gurner Kirchenruine bei der Einweihung der Gedenktafel 2005.

Schon von der tödlichen Krankheit gezeichnet engagierte sich Dieter Mau im letzten Lebensjahr als Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ostpreußisch Platt.

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. zeichnete Dieter Mau bereits 2003 mit ihrer Verdienstmedaille aus.

Dieter Maus Tod reißt eine nicht zu schließende Lücke in die Reihen unserer Kreisgemeinschaft. Wir werden ihm ein bleibendes ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt der Witwe und den Kindern.


Dr. Gautschi besucht Romintensaal im Haus der Heimat

Der versierteste Kenner der Geschichte des Rominter Staatsjagdreviers Rominten, der bekannte Autor Dr. Andreas Gautschi, besuchte den Romintensaal im Haus der Heimat in Goldap fünf Tage nach dessen offizieller Eröffnung. Dr. Gautschi äußerte sich sehr lobend über die Entwicklung der Ausstellungen im Haus der Heimat. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Detailgenauigkeit und -treue des Modells der Hubertuskapelle.
Unser Foto zeigt den Kreisvertreter Stephan Grigat und Dr. Andreas Gautschi am Modell der Hubertuskapelle.

Gautschi im Romintensaal 2015




Gottesdienst in der Alten Kirche in Goldap

Gottesdienst 2015

Auch 2015 bildete ein zweisprachiger und ökumenischer Gottesdienst in der Alten Kirche zu Goldap den Abschluss der Sommer-Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft. Der Gottesdienst wurde im Beisein des Hausherren Probst und Dekan Duba vom Goldaper Ev. Pfarrer David Banach gehalten.


Romintensaal im Haus der Heimat

Am 19. Juli wurde im Rahmen eines kleinen Empfangs im Haus der Heimat in Goldap der dortige Rominten-Saal eröffnet und erstmals der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßte eine große Zahl von interessierten Gästen, die sich in dem Saal drängten, den die Kreisgemeinschaft im zurückliegenden Jahr durch die Zusammenlegung von zwei kleineren Ausstellungsräumen geschaffen hat.

Prunkstück der zur Zeit gezeigten Ausstellung ist ein Modell der Hubertuskapelle des Kaiserlichen Jagdschlosses Rominten. 2016 soll ein Modell des Jagdschlosses selbst hinzukommen.

Die Idee zu dieser erneuerten Romintenausstellung im Haus der Heimat hatte das frühere Kreisausschuss-Mitglied der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen, Dr. Wolfgang Rothe. Die Umsetzung nahm maßgeblich der Goldaper Ehrenbürger Dr. Erhard Ruhnau in seine bewährten Unternehmerhände. Ihm ist es zu verdanken, dass die renommierte Modellbauwerkstatt „Via Regia“ in Königsbrück für das Projekt gewonnen werden konnte.

Das Modellbauprojekt ist ein seit dem Jahr 2000 gefördertes Sozialprojekt. Auftragsfertigungen dürfen aber nur von mit Spendenmitteln und Sponsoringverträgen eigenfinanzierten Mitarbeitern ausgeführt werden. Die daraus erzielten Einnahmen werden für die Weiterführung des Projektes (Bau und Ausstellung) dringend benötigt. Der Architekturmodellbau zeichnet sich besonders durch seine Detailgenauigkeit aus, obwohl die Beschäftigten meist aus artfremden Berufen stammen, aber mit viel Herzblut die Modelle gestalten. Dabei hat manche(r) seine bisher unbekannten Talente entdeckt.“

Die Kreisgemeinschaft übernahm die die Materialkosten des Modells.

Hubertuskapelle

Dr. Wolfgang Rothe warb in einer besonderen Spendenaktion Spenden ein. Dr. Erhard Ruhnau wiederum sorgte für die Entfernung einer störenden Zwischenwand im Haus der Heimat, den Transport des Modells nach Goldap sowie für die Herstellung eines Präsentationssockels und einer Schutzhaube.

Kreisgemeinschaft und Öffentlichkeit erwarten nun mit Spannung das Modell des Jagdschlosses in Goldap.

Kreisvertreter Stephan Grigat dankte bei der Eröffnung nicht nur den Sponsoren und Unterstützern sehr herzlich, sondern auch Annelies Trucewitz, die als Museumsleiterin der Kreisgemeinschaft nicht nur für das Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade verantwortlich zeichnet, sondern auch die Ausstellungen im Haus der Heimat einschließlich der Romintenausstellung verantwortlich konzipiert hat.


Goldaper Sommerfest 2015

Zum 20. Goldaper Sommerfest konnte die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. rund 200 Teilnehmer am Goldaper See begrüßen. Erstmals war mit Tomasz Luto ein amtierender Goldaper Bürgermeister unter den Ehrengästen. Neben dem Bürgermeister richteten Alt-Landrat Jaroslav Podziewski und Barbara Ruzewicz (Mitglied des Vorstandes des Verbandes der Deutschen Bevölkerung in Ermland und Masuren) Grußworte an die Gäste.

Für Stimmung sorgten der Chor "Stimme der Heimat" aus Lötzen, die Schwestern Monika und Weronika Krzenzek aus Ortelsburg sowie der Goldaper DJ Myller.

Bei Musik und Tanz dauerte das Fest bei ausgelassener Stimmung und schönem Wetter bis in die späten Abendstunden.

SF 2015 Begrüßung

SF 2015 Luto
Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßt die Gäste Bürgermeister Tomasz Luto richtet sein Grußwort an die Gäste
SF 2015 Podziewski SF 2015 Ruzewicz
Alt-Landrat Jaroslav Podziewski grüßt die Gäste deutsch und polnisch Barbara Ruzewicz überbringt die Grüße des Dachverbandes der Vereine Deutscher Bevölkerung in Ermland und Masuren
SF 2015 Chor SF 2015 Krzenzek
"Stimme der Heimat" aus Lötzen Weronika und Monika Krzenzek


Info-Tafel in Duneiken enthüllt

Am Tag vor dem Sommerfest wurde in Duneiken eine von der Dorfgemeinschaft Duneiken und den heutigen Bewohnern Duneikens gemeinsam geschaffene und finanzierte Informationstafel in der Ortsmitte enthüllt.
Die Informationstafel wurde vom früheren Dorfbürgermeister Gnacikowski vorgeschlagen und zeigt eine Karte des Ortes vor dem 2. Weltkrieg mit der Lage aller Gebäude und den Namen aller Bewohner.

Die feierliche Enthüllung der Tafel nahmen der Goldaper Bürgermeister Tomasz Luto und der Goldaper Kreisvertreter Stephan Grigat im Beisein der Sprecher der alten und neuen Dorfgemeinschaften, Trucewitz und Gnacikowski vor, während der Dorfplatz von alten und neuen Duneikern gefüllt war.
Im Anschluss gab es noch eine heitere Feier bei Kaffee und Kuchen im Garten der alten Dorfschule, in der die Eheleute Gnacikowski heute eine Pension betreiben.

Duneiken Enthüllung Duneiken Einweihung
Tomasz Luto und Stephan Grigat enthüllen die Tafel. Gnacikowski, Grigat, Luto, Trucewitz


Jahresempfang des BdV

Am 5. Mai 2015 fand in der Bundespressekonferenz in Berlin der Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen statt. Zu Gast waren u.a. die Bundeskanzlerin, Altbundes-präsident Christian Wulf, Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Kulturstaatsmini-sterin Monika Grütters.
Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. war durch Kreisvertreter Stephan Gri-gat (zugleich Vizepräsident des BdV und Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen) und Kreistagsmitglied Marianne Becker vertreten.

BdV-Jahresempfang 2015


Politische Gespräche in Goldap

Unmittelbar nach den Osterferien traf Kreisvertreter Stephan Grigat in Goldap mit dem wiedergewählten Goldaper Starost (Landrat) Andrzej Ciolek und dem neugewählten Bürgermeister der Stadt Goldap Tomasz Luto zusammen. Er gratulierte beiden zur Wahl.

Bild Nr. 273 Andrzej Ciolek versicherte, dass die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen ihre ungebrochene Fortsetzung finden wird.
Tomasz Luto bekundete sein starkes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Kreisgemeinschaft und unterstrich die Bedeutung der Geschichte und der Bewahrung der in Goldap noch vorhandenen Denkmale. Bild Nr. 274


Besuch im Haus der Heimat

Kreisvertreter Stephan Grigat konnte zwei alte Freunde im Haus der Heimat in Goldap begrüßen: Am Sonntag nach Ostern besuchte ihn dort Pfarrer David Banach, um für die Ev. Kirchengemeinde die Kollekte des Gottesdienstes des Goldaper Heimattreffens 2014 mit Dank an die Goldaper entgegenzunehmen. Dabei hatten wir Gelegenheit, die Situation der Ev. Kirchengemeinde und der Deutschen Minderheit in Goldap zu besprechen. Am folgenden Dienstag kam zur besonderen Freude des Kreisvertreters überraschend Jaroslav Podziewski, von 2002 bis 2010 Starost des Kreises Goldap, ins Haus der Heimat und besichtigte als erster die neue und noch gar nicht eröffnete Ausstellung über die Stadt Goldap.

Bild Nr. 271 Bild Nr. 272


Romintenausstellung im Haus der Heimat in Goldap

Die ersten Schritte für die neue Rominten-Ausstellung im neuen Rominten-Saal im Haus der Heimat in Goldap sind gemacht: 2 als Dauerleihgabe des Ostpreußischen Landesmuseums zur Verfügung gestellte Rotwild-Geweihe und erste Pläne und Fotos wurden nach Fertigstellung des renovierten Saales aufgehängt. Wir erwarten nun das Modell der Hubertus-Kapelle in Goldap.

Rominten-Saal 1 Rominten-Saal 2 Rominten-Saal 3


Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. wünscht allen Mitgliedern, Landsleuten und Freunden gesegnete Ostern!

Bild Nr. 267


Goldaper Regionaltreffen in Essen

Gut 50 Goldaper trafen sich am 1. März 2015 im Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen zum diesjährigen Goldaper Regionaltreffen.

Nach einer bewegenden Andacht von Günter Apsel, in Florida lebender ev. Pfarrer aus Goldap, und Berichten von Kreisver-treter Stephan Grigat und Schriftleiterin Annelies Trucewitz über die Arbeit der Landsmannschaft Ost-preußen und der Kreis-gemeinschaft Goldap

RT Essen 3

kam der von der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. hergestellte Film „Flucht aus Goldap – das Schicksal einer ostpreußischen Familie“ zur Vorführung. Der Film behandelt den Zeitzeugenbericht von Gertrud Braumann geb. Dadrat aus Thewelkehmen im Kreis Goldap über das Flüchtlingsschicksal ihrer Familie.
Danach gab’s reichlich Gelegenheit zum Plachandern und Gedankenaustausch.

RT Essen Trucewitz Riechers RT Essen 2015 Apsel RT Essen 2015 Grigat
Dr. Cornelia Riechers und Annelises Trucewitz im Gespräch Pfarrer Günter Apsel predigt Kreisvertreter Stephan Grigat berichtet aus LO und Kreisgemeinschaft


Veränderung der Organisation des Verkaufs von Heimatartikeln

Wegen einer schweren Erkrankung kann Brigitte Karow ihre Tätigkeit im Verkauf von Heimatartikeln leider zunächst nicht fortsetzen. Wir wünschen ihr von dieser Stelle gute Besserung.
Der Verkauf von Heimatartikeln wird ab sofort vom Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen aus Stade organisiert. Die E-Mail-Adresse verkauf@goldap.de ist unverändert. Die neue Telefonnummer und die Postanschrift sind in den Menu-Punkten Heimatartikel zum Verkauf und Kontakt zu finden.


Marianne Becker 80

Am 28. Januar 2015 vollendete Marianne Becker (Gut Braunsberg) aus Jeblonsken [Urbansorf] bei Goldap ihr 80. Lebensjahr.

Marianne Becker hat sich immer vorbildlich und rückhaltlos für die Belange der Landsmannschaft Ostpreußen und der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen eingesetzt. Sie gehört seit 23 Jahren dem Goldaper Kreistag an und war über mehrere Wahlperioden seine Vizepräsidentin. Stets stellt sie sich in den Dienst der Sache, wo auch immer eine helfende oder ordnende Hand gebraucht wird. Ebenfalls seit Jahrzehnten ist Marianne Becker stellvertretende Landesvorsitzende der Landsmannschaft Ostpreußen Landesgruppe Berlin. Ohne das engagierte und zuverlässige Wirken von Marianne Becker stünde die Berliner Landesgruppe heute nicht so solide da, wie die Berliner und die Ostpreußen sie kennen. Marianne Becker 80

Marianne Becker vertritt die Landsmannschaft Ostpreußen regelmäßig als Delegierte in der BdV-Bundesversammlung.
Die Berliner Landesgruppe würdigte Marianne Becker mit einem Geburtstagsempfang, zu dem auch Kreisvertreter Stephan Grigat, gleichzeitig Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen erschienen war. Für ihre Verdienste um Ostpreußen, die Landsmannschaft Ostpreußen und die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen zeichnete Stephan Grigat Marianne Becker im Namen der Landsmannschaft Ostpreußen mit dem Ehrenzeichen der Landsmannschaft aus. Erster Gratulant war der Berliner Landesvorsitzende Rüdiger Jakesch.
Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. gratuliert herzlich und wünscht noch lange einen weiterhin guten Wirkungsgrad!


Goldaper Kreistag konstituiert sich in Stade

Der Kreistag der Kreisgemeinschaft Goldap der Wahlperiode 2014 bis 2018 hat sich jetzt im Patenschaftsmuseum Goldap in Stade konstituiert.

Kreistag Goldap 2010-2018 groß


Zu Beginn der Sitzung wählte der Kreistag Edeltraut Dietel zur Kreistagspräsidentin und Karol Romanowicz zum Kreistagsvizepräsidenten. Edeltraut Dietel ist Stadtvertreterin von Goldap und Landesgruppenvorsitzende der Landmannschaft Ostpreußen in Thüringen. Karol Romanowicz lebte bis 1990 in Goldap und gehört dem Kreistag seit 1992 an.
Im Anschluss an die Wahlen hielt Kreisvertreter Stephan Grigat ein Referat über die ideellen und materiellen Grundlagen der Kreisgemeinschaft und ihrer Tätigkeit.
Danach stellten die Mitglieder des Kreisausschusses die Situation der Kreisgemeinschaft und die Lage im Heimatkreis nach Aufgabengebieten geordnet vor.
Am Schluss der Beratungen berieten die Abgeordneten über die konkreten Vorhaben der Kreisgemeinschaft im laufenden und im kommenden Geschäftsjahr.


Willy Bonas

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um Willy Bonas, der am 13.12.2014 in Fallersleben gestorben ist.

Willy Bonas war am 9.4.1927 geboren. Seine Familie war in Barkehmen im Kreis Goldap ansässig. Er musste nach Kriegsende noch bis 1957 in Goldap ausharren, ehe ihm und seiner Frau Hilde von der polnischen Administration die Ausreise in die Bundesrepublik erlaubt wurde.
Willy Bonas fand früh den Weg in die Kreisgemeinschaft, zu deren Urgestein er gehörte. Nach der Satzungsreform der Kreisgemeinschaft 1992 wurde er in den neu geschaffenen Kreistag der Kreisgemeinschaft gewählt; dessen Abgeordneter blieb er 18 Jahre lang, bis er 2010 aus Altersgründen nicht mehr kandidieren konnte. In dieser Zeit gehörte Willy Bonas zum engeren Kreis der Aktiven unserer Kreisgemeinschaft.

Bonas

Schwerpunktmäßig half er in Goldap, wo seine Schwester bis heute wohnt. So hatte er maßgeblichen Anteil an der Restaurierung des Goldaper Friedhofes in der ersten Hälfte der 90er Jahre und an vielen von der Kreisgemeinschaft in eigener Regie durchgeführten Renovierungsmaßnahmen nach Erwerb des Haus' der Heimat in Goldap im Jahr 1999.

Auch bei ungezählten Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft (Heimattreffen, Regionaltreffen und insbesondere Sommerfeste in Goldap) gehörte Willy Bonas zum Organisationsteam. Daneben engagierte sich Willy Bonas auch bei Hilfstransporten in den nördlichen Teil des Kreises Goldap.

Er war die helfende und stützende Hand, wo immer sie gebraucht wurde, und vielen von uns ein guter Freund. Sein Tod reißt eine nicht zu schließende Lücke in unsere Gemeinschaft.
Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. zeichnete Willy Bonas 1997 mit ihrer Verdienstmedaille und 2002 mit ihrem Verdienstkreuz aus.
Wir werden ihm allzeit ein ehrendes Andenken bewahren.



Wir laden ein zum 20. Goldaper Sommerfest am 18.07.2015 am Goldaper See (Hotel Lesny Zakatek)

ab 14:30 Uhr Eintreffen der Gäste 15:00 Uhr Beginn des Programms Begrüßung Stephan Grigat, Kreisvertreter

Grußworte der Ehrengäste

Chor „Stimme der Heimat“ aus Lötzen Monika Krzenzek Sängerin aus Ortelsburg Im Anschluss:

Musik, Tanz und Geselligkeit „Open end“


Wir laden ein – am Sonntag 31.05.2015 zum Tag der offenen Tür im Patenschaftsmuseum „Goldap in Ostpreußen“ in Stade

Patenschaftsmuseum 2011
Harsefelder Str. 44 a, 21680 Stade geöffnet von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr

70 Jahre Ende des 2. Weltkrieges Sonderausstellung zum Thema Flucht aus Ostpreußen, Zuflucht im Landkreis Stade

Dokumente und Fotos beleuchten die schicksalshafte Zeit vor 70 Jahren. Filmvorführungen um 12.00 Uhr und 15.30 Uhr, Zeitzeugengespräche im Erzählcafé bei Kaffee und Kuchen, Ostpreußenliteratur, Karten, Reiseführer und Geschenkartikel sowie ein Bücherflohmarkt sorgen für einen interessanten Museumsbesuch. Film „Flucht aus Goldap“ – das Schicksal einer ostpreußischen Familie

Zum Inhalt: In einer Verbindung von Interviews u. Lesungen aus dem überlieferten Fluchttagebuch sowie historischen Fotos wird das Schicksal der heutigen Stader Bürgerin Gertrud Braumann und ihrer Familie, die 1944 aus dem ostpreußischen Kreis Goldap in den Landkreis Stade flüchtete, veranschaulicht. Neben dem dramatischen Fluchtgeschehen von vor genau 70 Jahren stellt der Film auch den schwierigen Neuanfang der Familie im Alten Land bzw. in Stade bis etwa 1960 und weiter bis hin zum „Heimkehren auf Zeit“ ab der 70er Jahre dar.


Revolution in Goldap

Revolution in Goldap – so stand es im polnischen Goldaper Informations-Internetportal www.goldap.info. Gemeint war das Ergebnis der Bürgermeisterwahl vom 16.11.2014: Der bisherige Amtsinhaber Marek Miros, der sechs Wahlperioden, also 24 Jahre, amtiert hatte, unterlag seinem 36-jährigen Herausforderer Tomasz Luto mit 3200 zu 4000 Stimmen.

Dieses Ergebnis war von keinem Beobachter erwartet worden und wirbelte die Goldaper Kommunalpolitik durcheinander.

Damit gibt es einen Epochenwechsel in Goldap. In der Vergangenheit wusste man, auch wenn die Zusammenarbeit nicht immer einfach war, wo die Übereinstimmungen und die Unterschiede lagen, was dann fast immer zu guten Ergebnissen geführt hat. Welche Schwerpunkte der neue Bürgermeister setzen wird, bleibt abzuwarten.

Gar nicht revolutionär ging es eine Ebne höher zu: Der bisherige und neue Landrat (Starost) des Kreises Goldap, Andrzej Ciolek, gewann bei der Kommunalwahl mit seiner Wählervereinigung Goldap razem („Goldap zusammen“) sieben von fünfzehn Kreistagssitzen und wurde in der ersten Kreistagssitzung am 1.12.2014 im Amt bestätigt. Auf Kreisebene wird es also eine bruchlose Fortsetzung der bisherigen guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Kreisgemeinschaft geben.

Im ermländisch-masurischen Landtag („Sejmik“) gab es hingegen eine Umkehrung der Mehrheitsverhältnisse. Die Bauernpartei PSL erhielt 41 %, die bisher stärkste Partei Bürgerplattform (PO) knapp 25 %. Beide Parteien setzen ihre Koalition fort. Es ist allederdings zu einer Neuverteilung der Ämter gekommen. Marschall wurde Gustaw Marek Brzezin von der PSL, bisher Vizemarschall. Neue Vizemarschälle wurden Jacek Protas von der PO (bisher Marschall) und Wioletta Śląska-Zyśk von der PSL, weitere Vorstandsmitglieder Anna Wasilewska (PO), bereits bisher in dieser Position tätig, und Sylwia Jaskulska (PSL).
Der Goldaper Jaroslav Sloma (ebenfalls PO) schied aus der Wojewodschaftsregierung aus und wurde zum Vizepräsidenten des Landtages (Sejmik) gewählt. Zu diesem neuen Amt gratulieren wir ihn herzlich und wünschen ihm eine glückliche Hand und gute Wirksamkeit.


BdV-Präsidiumswahl

Am 7.11.2014 fand in der Hessischen Landesvertretung in Berlin die turnusmäßige Neuwahl des BdV-Präsidiums statt. Nachfolger von Erika Steinbach im Amt des BdV-Präsidenten wurde der Vorsitzende der Siebenbürger Sachsen, Bernd Fabritius MdB. Der Goldaper Kreisvertreter und Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Stephan Grigat wurde erneut zum BdV-Vizepräsidenten gewählt.

BdV-Präsidium 2014 BdV-Präsidium 2014


Goldaper Heimattreffen 2014

Das diesjährige Goldaper Heimattreffen fand vom 5.bis 7. September 2014 in der Patenstadt Stade statt. Schwerpunkt des diesjährigen Treffens war das 50jährige Jubiläum der Patenschaft der Stadt Stade für die Stadt Goldap. Aus diesem Anlass empfing die Stader Bürgermeisterin Silvia Nieber die Goldaper zu einem festlichen Empfang im Königsmarckssaal im Stader Rathaus. Die Festrede hielt dort der Historiker Dr. Michael Ehrhardt über das Thema Evakuierung von Goldapern nach Stade im Ersten Weltkrieg.
Bild Nr. 234 Kreisvertreter Stephan Grigat überreicht als Gastgeschenk die DVD mit dem Film "Das Schicksal einer ostpreußischen Familie" an Bürgermeisterin Silvia Nieber

Bild Nr. 235

Bürgermeisterin Silvia Nieber und der Festredner Dr. Michael Ehrhardt

Daneben standen die turnusmäßigen Gremienwahlen der Kreisgemein-schaft an. Kreisvertreter Stephan Grigat und stv. Kreisvertreterin Annelies Trucewitz wurden wieder sowie Brigitte Klaus und Maik Schwanemann neu in den Kreisausschuss gewählt. Bild Nr. 236

Auch der Kreistag der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen wurde neu gewählt. Von den einundzwanzig Abgeordneten wurden zehn erstmals in dieses Gremium gewählt.

Hoefer Ehrung Der ausscheidende Kämmerer Siegfried Hoefer wurde von Kreisvertreter Stephan Grigat mit Dank aus dem Amt verabschiedet und insbesondere wegen seiner Verdienste um den Gedenkstein für die Kirche in Gawaiten mit dem Verdienstkreuz der Kreisgemeinschaft ausgezeichnet.

Während der Feierstunde in den Wallanlagen der Stadt Stade am Sonntag wurde die Goldaper Ehrenbürgerin Gertrud Braumann in Würdigung ihrer Rolle in dem Zeitzeugenfilm „Das Schicksal einer ostpreußischen Familie“ mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen ausgezeichnet. Die ersten Gratulanten waren LO-Sprecher und Kreisvertreter Stephan Grigat, der die Ehrung vornahm, und der stv. Bürgermeister von Stade, Oliver Grundmann MdB.

Braumann Goldenes Ehrenzeichen



19. Goldaper Sommerfest

Am 12. Juli 2014 feierten auf den den Seeterrassen des Hotels Lesny Zakatek am Goldaper See gut 200 Teilnehmer das 19. Goldaper Sommerfest.

Uneingeladen waren leider auch Regen und Gewitter gekommen, so dass die Gäste des Festes unter dem neu errichteten Pavillon, der Platz für mehr als 250 Besucher bietet, Zuflucht suchen mussten. Ohne diesen mit dem Sommerfest eingeweihten Pavillon hätte das Fest in diesem Jahr wegen des Wetters abgesagt werden müssen. Familie Galinski, Besitzer des Heotels Lesny Zakatek und der Seeterrassen sei an dieser Stelle für diese mutige Investition herzlich gedankt, die sich gleich am ersten Tag bezahlt machtge.
Durch den neuen Pavillon beschirmt feierten die Teilnehmer unbeeindruckt von den Wetterunbillen ein fröhliches Fest, dessen Höhepunkt ein dreißigminütiger Auftritt der Bartensteiner Tanzgruppe SAGA war.

Zum Gelingen des Festes trug auch maßgeblich die Reisegruppe Schukat aus Anklam (Mecklenburg/Vorpommern) bei, die mit 80 Teilnehmern erschienen war und mit einem 50köpfigen Chor das Programm des Festes bereicherte.

SF 2014 1 SF 2014 2
SF 2014 3 SF 2014 4
SF 2014 Chor Schukat SF 2014 Verkaufspavillon


Am 13. Juli 2014 fand in der Alten Kirche zu Goldap ein Ev.-luth. Gottesdienst in deutscher Sprache statt.

Die Predigt hielt der Ev.-luth. Pfarrer der Ev. Gemeinde Suwalki-Goldap-Treuburg, Dawid Banach.

GD 2014 BanachPfr. Dawid Banach

GD 2014 Trucewitz Sloma Grigat Annelies Trucwitz, Stephan Grigat und Jaroslav Sloma nach dem Gottesdienst


Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2014 17. und 18. Mai 2014 in der Messe Kassel

Bild Nr. 222 Großkundgebung

Die Ostpreußen bleiben ihrer Heimat in wohl einmaliger Treue und Hingabe ver-pflichtet. Das stellten sie beim diesjährigen Deutschlandtreffen der Lands-mannschaft Ostpreußen (LO) wieder einmal in besonders beeindruckender Weise unter Beweis. In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Motto „Ostpreußen hat Zukunft.“ Doch wenn man am vergangenen Wochenende den Trubel in den Kasseler Messehallen verfolgte, fühlte man sich unwillkürlich auch an das Motto eines früheren Deutschlandtreffens erinnert: „Ostpreußen lebt.“ Diese Be-grüßungsworte wählte Stephan Grigat, Sprecher der Landsmannschaft Ost-preußen, dann auch spontan beim Blick auf die fast 5000 Besucher, die bei der Großveranstaltung am vergangenen Sonntag die Reihen bis auf den letzten Platz füllten.

Den Auftakt und zugleich einen der Höhepunkte des Deutschlandtreffens bildete am Vortag die Verleihung des Ostpreußischen Kulturpreises an den emeritierten Rechtsprofessor Ingo von Münch, der für seine Forschungen zu den Massenvergewaltigungen durch sowjetische Soldaten in der Endphase des Zweiten Weltkrieges geehrt wurde.

Bild Nr. 223 Stephan Grigat, Prof. Dr. Dr.h.c. Ingo von Münch, Dr. Jan Heitmann

Ein weiterer Preis, der Gierschke-Dornburg-Preis, wurde an den Wissen-schaftshistoriker Dr. Christian Tilitzki für seine Arbeit über die Albertus-Universität Königsberg von der Reichsgründung bis zum Ende des Ersten Weltkrieges verliehen.

Buntes und reges Treiben herrschte in der Ausstellungshalle, in der gewerbliche wie ideelle Anbieter und Kunstschaffende ihre Arbeit und ostpreußische Spezialitäten präsentierten.

Bild Nr. 224 am Goldap-Stand

Ein ökumenischer Gottesdienst, Vorträge und kulturelle Darbietungen rundeten das Programm ab.

Bild Nr. 225 LO-Sprecher Stephan Grigat und Pfarrer Philip Kiril Prinz von Preußen

Über 10.000 Besucher, die zufriedenen Aussteller, ein facettenreiches Begleit-programm und die Großkundgebung am Sonntag machten das große Treffen der Ostpreußen für die Besucher wieder zu einem besonderen Erlebnis und für die ausrichtende LO zu einem großen Erfolg. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen Bilder und Impressionen zum Bundestreffen der Ostpreußen in Kassel. Sie zeigen, dass das Motto des Treffens „Ostpreußen hat Zukunft“ während der Tage in Kassel mit Leben erfüllt worden ist.


Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade: Historisches Familienarchiv des Kreises Goldap als Druck vorliegend

Das von Manfred Gawrisch digital erstellte Archiv, Stand 1944, wurde von Gerhard und Vera Plückthun (geb. Gawrisch) so bearbeitet, dass es nun in acht dicken Bänden in übersichtlichen Tabellen als Druck vorliegt und ab sofort für alle Besucher in Buchform einsehbar ist. Ein weiterer Band beinhaltet nachkommen von Goldapern und somit Ansprechpartner, die nach 1945 geboren sind.
Dies alles zusammen stellt eine wesentliche Bereicherung des Angebotes unseres Museums für Familien- und Ostpreußenforscher dar.
Dem Ehepaar Plückthun gebührt für diese Arbeit und die Spende von Bindung und hochwertigen Schubern zur Aufbewahrung unser aufrichtiger Dank.



Tatjana Ilyenko

Bild Nr. 211

Für uns alle überraschend ist Tatjana Ilyenko am 24. April 2014 in Gawaiten verstorben.

Tatjana Ilyenko, geb. Spät, war am 10.10.1948 in Kirgisien geboren. Sie besuchte die pädagogische Universität in Karaganda (Kasachstan) und schloss dort ihr Studium als Deutschlehrerin für Deutsch als Muttersprache in der Mittelschule ab. Den Beruf der Deutschlehrerin übte sie im Anschluss daran 41 Jahre lang aus.

1996 siedelte sie mit ihrer Familie nach Ostpreußen über und wohnte zunächst zwei Jahre in Nemmersdorf. 1998 zog sie nach Gawaiten in eines der wenigen noch vorhandenen Häuser aus der Vorkriegszeit. Schnell fand sie Kontakt zur Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen und wurde für mehr als 15 Jahre der Hauptansprechpartner für die Dörfer des ehemaligen Kreises Goldap im heutigen nördlichen Ostpreußen. Als Lehrerin in der Schule Gawaiten hatte sie vielfältige Kontakte zu den Menschen, zur Administration und zu Einrichtungen wie Schule, Kindergärten und Vereinen. Unentbehrlich war ihre Hilfe als Dolmetscherin und Wegbereiterin. Sie organisierte die Dorfversammlungen für die Übergabe der Bruder- und Patenhilfe und achtete sehr darauf, dass die Kriterien hierfür eingehalten wurden. Für die Errichtung des Gedenksteins in Gawaiten stellte sie die notwendigen Kontakte her. Dadurch konnte der Gedenkstein zur Erinnerung an die Gawaiter Kirche im Sommer 2013 an der Stelle eingeweiht werden, an der die Kirche bis zu ihrem Abbruch in den 70er Jahren gestanden hatte. Seit mehr als zehn Jahren vermittelte sie auch in außerschulischen Kursen die deutsche Sprache. Gleichzeitig engagierte sie sich in der evangelischen Kirche.
Ihr Tod hinterlässt eine kaum zu schließende Lücke. Das Mitgefühl unserer Kreisgemeinschaft gilt ihrer Familie und insbesondere ihrer Tochter Nina, die sie bei all ihren Tätigkeiten unterstützt und an zahlreichen Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft teilgenommen hat.
Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. wird ihr allzeit ein ehrendes Andenken bewahren.


„Ostpreußen erleben“ am Tag der offenen Tür, Sonntag 13.04.2014, im Patenschaftsmuseum „Goldap in Ostpreußen“ in Stade
Wir laden ein zum Tag der offenen Tür auf Sonntag, den 13. April 2014, in das Patenschaftsmuseum „Goldap in Ostpreußen“ in Stade, Harsefelder Str. 44a. Geöffnet ist von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Die Besucher können „Ostpreußen erleben“.
Führungen und Einblick in das umfangreiche (Foto) Archiv des Museums bringen Ihnen das historische und das heutige Ostpreußen nahe. Eine kleine Sonderausstellung erinnert an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren.
Alle Ostpreußenfreunde finden eine gute Auswahl an Fachliteratur und Geschenkartikel, einen Bücherflohmarkt und viel Information. Um 12.30 Uhr und 16.00 Uhr wird der beeindruckende Film „Heimkehr ins verbotene Land“ von D. Wawzyn gezeigt. Historische und aktuelle Aufnahmen aus den Jahren nach der Wende entführen den Besucher nach Ostpreußen, in das Land zwischen Nehrung, Elchwald und Rominten.


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Bruno Kalinowski

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um ihren Ehrenbürger Bruno Kalinowski, der am 17. März 2014 im Alter von 83 Jahren verstorben ist.
Bruno Kalinowski war am 26. Juni 1930 in Goldap geboren und verbrachte seine Kindheit in der Angerburger Straße in Goldap in einem heute noch stehenden Haus gegenüber dem heutigen Haus der Heimat, bevor die Familie kurz vor dem Krieg nach Heiligenbeil umzog.
Nach dem Krieg absolvierte Bruno Kalinowski eine Tischlerlehre und bildete sich zum Tischlermeister weiter. Als solcher machte er sich selbständig und gründete mit einem Kollegen die Kellinghusener Stielfabrik Fröhlich und Kalinowski, deren Mitinhaber und zuletzt Alleininhaber er bis kurz vor Jahrtausendwende blieb.
1992 stieß Bruno Kalinowski zur Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. Die Kreisversammlung wählte ihn 1992 in den Kreisausschuss, der ihn dann zum Kämmerer bestellte. Mitglied des Kreisausschusses und Kämmerer blieb er bis 2010. Von 2007 bis 2010 war er auch stellvertretender Kreisvertreter. Bei seinem Ausscheiden aus dem Kreisausschuss ernannte die Kreisversammlung ihn zum Ehrenbürger.
Bruno Kalinowski legte in seiner Amtszeit die wirtschaftliche Grundlage für die Arbeit der Kreisgemeinschaft und auch den Erwerb des Haus‘ der Heimat in Goldap. Fand er bei seinem Amtsantritt eine fast leere Kasse vor, sorgte er in den folgenden Jahren für die wirtschaftliche Gesundung des Vereins. Mit seiner geradlinigen und zuweilen auch ostpreußisch-dickschädeligen Art prägte er für zwei Jahrzehnte das Leben und das Gesicht der Kreisgemeinschaft.
Bruno Kalinowski hinterlässt seine Witwe Wilma, zwei Söhne und eine Enkeltochter, denen das Mitgefühl aller Goldaper gilt.

Wir werden Bruno Kalinowski allzeit ein ehrendes Andenken bewahren.


Goldaper Regionaltreffen Essen 2014
Am Sonntag, dem 2. März 2013, trafen sich im Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen - Frohnhausen, rund 70 Goldaper und Freunde zum diesjährigen Regionaltreffen.
Das Treffen wurde von Kreisvertreter Stephan Grigat eröffnet, der auch über die Aktivitäten und die Lage der Kreisgemeinscahft und der Landsmannschaft Ostpreußen berichtete.
Der aus Florida angereister Pastor Günther Apsel hielt eine ambitionierte und bewegende Andacht.

Annelies Trucewitz entführte die Anwesenden mental ins Goldaper Patenschaftsmuseum in der Patenstadt Stadt und Hans-Günther Meißner erfreute die Gäste mit einem ostpreußischen Mundart-Vortrag.

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Die angekündigte Filmvorführung über das Schicksal einer Ostpreußischen Familie aus dem Kreis Goldap fiel leider technischen Schwierigkeiten zum Opfer, was allerdings der Stimmung keinen Abbruch tat.

Der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen nutzte die Gelegenheit des Regionaltreffens, um Manfred Gawrisch als Würdigung für sein landsmannschaftliches Lebenswerk (unter anderem die Übertragung des Goldaper Familienarchivs in eine elektronische Datei) das Ehrenzeichen der LO zu verleihen.

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Advent im Patenschaftsmuseum

Am 16.12.2012 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr erwartet Sie ein buntes Programm um Ostpreußen im Patenschaftsmuseum Goldap / Ostpreußen in der Harsefelder Str. 44 a, 21680 Stade.

  • Von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr spielt der Posaunenchor der Johannisgemeinde adventliche Weisen vor dem Museum
  • Museumsführungen
  • Fotoschau mit historischen und aktuellen Bildern „Winter in Ostpreußen“, Geschenke-Fundgrube für Ostpreußenfreunde
  • Bücherflohmarkt
  • „Weihnachtliches im Erzählkaffee“ mit Kaffee und Kuchen.


Hans-Günther Meißner 80

Am 30. Januar 2012 hat Hans-Günther Meißner sein 80. Lebensjahr vollendet. Das große Ereignis wurde gebührend im Hotel Waldesruh in Aumühle bei Hamburg begangen.

Hans-Günther Meißner wurde in Grabowen geboren, das sechs Jahre später in Arnswald umbenannt wurde. In Grabowen auf dem elterlichen Hof verbrachte Hans-Günther Meißner seine Kindheit. Zur Schule ging er in Grabowen, Goldap und Gumbinnen.

Im Oktober 1944 begann auch für die Familie Meißner (ohne den Vater, der an der Front war) die Flucht, die sie zunächst in den Kreis Rößel führte. Dort wurde die Familie von der Roten Armee überrollt, so dass einige Monate unter der Herrschaft der Russen und dann der Polen folgte, mit allem, was in dieser Zeit damit verbunden war.

Im August 1945 gelangte die Familie mit einem Flüchtlingstransport in Viehwaggons bis Küstrin. Von dort ging es zu Fuß weiter nach Berlin. Nach der Registrierung wurde die Familie Meißner Mecklenburg zugewiesen. Einige Zeit später machte der Vater Otto Meißner, den es nach Sachsen-Anhalt verschlagen hatte, seine Familie ausfindig und holte sie in seinen Wohnort Wulfen.

Dort normalisierte sich das Leben der Familie einigermaßen. Hans-Günther Meißner legte das Abitur ab und setzte sich dann in den Westen ab, um in Göttingen Lehramt studieren zu können. Im Grenzdurchgangslager Friedland lernte er seine spätere Frau Elisabeth Werst aus dem Kreis Bartenstein kennen. Geheiratet wurde 27.9.1958 in Krempen bei Bremerhaven. Bald wurden die Kinder Anne, Birgit und Christoph geboren.

Nach einer ersten Stelle als Lehrer in Verse wurden Hans-Günther und Elisabeth Meißner mit ihren Kindern dann in Hamburg ansässig.

Hans-Günther Meißner engagierte sich früh bei den vertriebenen Goldapern, insbesondere bei der Arnswalder Familie, aber auch in der Kreisgemeinschaft Goldap. 1992 wählte ihn der Kreistag der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. zu seinem Präsidenten; dieses Amt bekleidet er bis heute. Durch seine umsichtige aber durchaus humorvolle Verhandlungsführung in den Kreistagssitzungen und den Kreisversammlungen hat sich der Jubilar hohes Ansehen erworben. Besonders hat sich Hans-Günther Meißner bei der Erhaltung der ostpreußischen Mundart eingebracht. 2000 wurde er mit dem Verdienstkreuz der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. ausgezeichnet.

Daneben war der Jubilar lange kommunalpolitisch für die FDP tätig, unter anderem als Mitglied einer Hamburger Bezirksvertretung.

Kreisausschuss und Kreistag gratulieren herzlich und wünschen dem Jubilar noch viele gesunde und schöne Jahre mit seiner Frau Elisabeth und viel Schaffenskraft für die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.



Goldaper Heimattreffen 2011

Vom 9. bis 11. 9.2011 fand das Goldaper Heimattreffen in Stade statt.

Auftaktveranstaltung war ein Festakt zur Einweihung des an neuer Stelle wiedereröffneten Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen. Das Patenschaftsmuseum, dessen gleichberechtigte Träger die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. und der Landkreis Stade sind, ist jetzt in der Harsefelder Straße 44 in Stade zu finden.


Die Veranstaltung fand breite Beachtung in der Stader Öffentlichkeit. Unter den rund 100 Gästen waren das Mitglied des Niedersächsischen Landtages Kai Seefried, die Vorsitzenden der Kulturausschüsse von Landkreis und Stadt Stade, Vertreter des Landschaftsverbandes und der Stader Gymnasien.


Die Gäste wurden von Landrat Michael Roesberg und Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßt. Die Festansprache hielt Dr. Joachim Mähnert, Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg.


Alle Ehrengäste und Teilnehmer waren sich über das hohe Niveau der Ausstellung des Museums einig und betonten die Notwendigkeit dieses und vergleichbarer Museen für den Erhalt des kulturellen Erbes der deutschen Kulturlandschaft Ostpreußen.



Kai Seefried MdL, Annelies Trucewitz, Dr. Beate Fiedler und Landrat Michael Roesberg beim Rundgang im Museum

Weiterer Höhepunkt des Heimattreffens war der Vortrag in Wort und Bild über die Kaiserbahn Goldap-Szittkehmen von Dieter Zeigert im Veranstaltungshotel „Vier Linden“ am Sonnabendnachmittag.


Am Sonntag knüpfte der Festredner der Gedenkveranstaltung in den Stader Wallanlagen, Hubertus Hilgendorff, Vorsitzender des Ostpreußischen Jagd- und Landesmuseum e.V., an die Aussagen zur landsmannschaftlichen Museumslandschaft vom Freitagabend an, wobei dieses Mal der Schwerpunkt auf der Lüneburger Einrichtung lag.

Kreisvertreter Stephan Grigat erinnerte an den 20. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages und äußerte sich zufrieden über den auf kommunaler Ebene erreichten Stand der deutsch-polnischen Beziehungen. Ursprung und Grundlage des Erfolges dieser Beziehungen seien die weitgehend ohne staatliche Beteiligung und Finanzierung schon in den 80er Jahren begründeten Kontakte zwischen den Kreisgemeinschaften und polnischen Partnern. Er forderte die Würdigung des auf kommunaler Ebene erreichten Niveaus durch die Regierungsebene und mahnte die Umsetzung des Nachbarschaftsvertrages hinsichtlich der Förderung der Deutschen Sprache an.


Bund Junges Ostpreußen (BJO) in Goldap

Eine Delegation des Bund Junges Ostpreußen (BJO) besuchte im Rahmen der Sommerfreizeit 2011 am 14.08.2011 Goldap.


Die Teilnehmer wurden von der Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Goldap Ewa Sienkiewicz und dem Hausverwalter Danilo Gubsch im Haus der Heimat begrüßt. Die Delegation wurde von Pfarrer Dawid Banach begleitet, der zuvor einen evangelischen Gottesdienst in Goldap für die Gruppe abgehalten hatte.

Nach der Besichtigung des Haus' der Heimat wurden im Rahmen eines Stadtrundgangs der Deutsche Gedenkstein auf dem Alten Friedhof und das Kant-Denkmal zwischen Krankenhaus und Alter Kirche besucht.



Goldaper Gedenkstein

Während eines ofiziellen Treffens israelischer, polnischer und deutscher Jugendlicher aus Stade am 5. August 2011 wurden Blumengebinde am deutschen Gedenkstein auf dem Alten Friedhof in Goldap niedergelegt.


Goldaper Sommerfest 2011

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. und die Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap luden zum 16. Goldaper Sommerfest am 9.7.2011 auf den Seeterrassen des Hotels Lesny Zakatek („Schlupfwinkel des Waldes“) am Westufer des Goldaper Sees ein.

Zur Unterhaltung traten der Chor des Deutschen Vereins Heilsberg und Ottilie aus Bischofsburg auf. Für Essen und Trinken ist selbstredend gesorgt.

Kreisvertreter Stephan Grigat, zugleich Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, und Präsidentin Ewa Sienkiewicz konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßen, uner Ihnen den Vizemarschall der Wojewodschaft Jaroslav Sloma und den Goldaper Starost Ciolek. Auch der Vorsitzende des Dachverbandes der Deutschen Vereine in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch, und der ehemalige langjährige stellvertretende Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Gerhard Prengel waren unter den Ehrengästen. Wojewode Marian Podziewski hatte ein schriftliches Grußwort an die Teilnehmer des Sommerfestes gesandt. Außerdem waren zahlreiche Besucher aus ganz Ostpreußen und aus der Bundesrepublik Deutschland gekommen.

Im Laufe des Sommerfestes wurde Karol Romanowicz für seine langjährigen herausragenden Verdienste um Goldap und die Kreisgemeinschaft mit dem Verdienstkreuz der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen ausgezeichnet.


Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um

Hilde Romanowicz
geb. Danowski
verw. Bojahra


* 30.03.1914 in Bartossen bei Lyck + 04.11.2011 in Goldap

Hilde Romanowicz gelangte im Zuge der Wirren der Nachkriegszeit nach Goldap. Ihr erster Ehemann ist gefallen, der älteste Sohn starb 1954 durch eine Mine. In Goldap sammelte Hilde Romanowicz in der schweren Zeit der kommunistischen Unterdrückung zusammen mit Frau Sacharewicz die verbliebenen Deutschen um sich. Für unsere Kreisgemeinschaft war sie über Jahrzehnte hinweg Anlaufstelle, Dolmetscherin und Vermittlerin. Ihr Sohn Karol setzt diese Tätigkeit als Mitglied des Goldaper Kreistag fort.

In den letzten Lebensjahren wurde die zusehends pflegebedürftigere Hilde
Romanowicz von ihrer Tochter Renate Grabowski aufopferungsvoll gepflegt.


Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. wird Hilde Romanowicz ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühlt gilt den Kindern und Enkeln.




Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. trauert um


Klaus-Dieter Oberüber
* 28.04.1944 Goldap + 16.9.2011 Erfurt


Mitglied des Kreistages der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.


der völlig überraschend aus diesem Leben abberufen wurde.

Klaus-Dieter Oberüber gehörte zum Kern des Mitarbeiter- und Helferteams der Kreisgemeinschaft und hat bei der Organisation und Durchführung nahezu aller Veranstaltungen der Kreisgemeinschaft der letzten Jahre mitgewirkt.

Noch eine Woche vor seinem Tod wurde er mit der Verdienstmedaille der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. ausgezeichnet.

Wir werden ihm stets in großer Dankbarkeit verbunden bleiben und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt der Witwe und dem Sohn des Verstorbenen.


Neuerscheinung:
Verschwundene Gleise - Die Kaiserbahn Goldap - Szittkehmen
von Dieter Zeigert

Die Kreisgemeinschaft weist auf das neueste in ihrem Selbstverlag verlegte Buch von Dieter Zeigert hin:

Obwohl sich die Königlich Preußischen Eisenbahnen bis zum Beginn des I. Weltkrieges zur größten Bahngesellschaft der Welt entwickelt hatten, verband sich mit Ostpreußen über Jahrzehnte hinweg das Bild einer nicht nur entlegenen, sondern auch einer erschließungsmäßig vernachlässigten Provinz. Erst seit den 1880er Jahren entstand hier ein durch schmalspurige Kleinbahnen verdichtetes Normalspurnetz, dessen Struktur bis 1945 durch seine weitgehende Eingleisigkeit und fehlende Elektrifizierung gekennzeichnet war.

„Verschwundene Gleise - Die Kaiserbahn Goldap-Szittkehmen“ greift die Geschichte des letzten größeren Streckenbaus in Ostpreußen vor dem schicksalhaften Herbst 1944 auf, wirft einen Blick in die Betriebs-verhältnisse und in die durch Demontage gekennzeichnete Nachkriegszeit. Eine Streckenwanderung über die frühere Trassenführung dokumentiert das 65 Jahre danach Erfahrbare. Breiter Raum ist der Vorgeschichte der 1927 nach zwei vorhergehenden Teileröffnungen dem Verkehr übergebenen Strecke gewidmet, welche länger bemessen ist als die Betriebszeit der Bahn. Ausgehend vom 1908 bekundeten Interesse des letzten Kaisers an einem Weiterbau der gerade eröffneten Strecke Gumbinnen-Szittkehmen nach Goldap stehen dabei die nachfolgenden Ereignisse im Mittelpunkt. Wenngleich hierin der Ursprung des geläufig gewesenen Beinamens Kaiserbahn zu sehen ist, wird nicht übergangen, dass der eigentliche Ideengeber für den Bahnbau beim Gemeinderat von Szittkehmen zu suchen ist. Dieser hatte sich schon 1897 mit einem direkt an den Kaiser gerichteten Gesuch um einen solchen Bau bemüht. Erstmals werden die militärischen Interessen beleuchtet, welche in der zweiten Hälfte des I. Weltkrieges dazu führten, mit dem zweigleisigen Ausbau eines großen Teils der über anfängliche Baumaßnahmen noch nicht hinausgekommenen Strecke zu beginnen. Verschiedene Brückenbauten, vor allem bei Staatshausen erinnern noch heute eindrucksvoll daran. In diesem Zusammenhang wird auch dem Einsatz bayerischer Eisenbahnpioniere nachgegangen, welche mit vorbereitenden Arbeiten im Raume Pablindszen beauftragt waren.

Der zweite Teil befasst sich mit den betrieblichen Gegebenheiten der Strecke, ihren Bauten, Anlagen und Einrichtungen sowie der Betriebsführung einschließlich Personenbeförderung, Fahrplangestaltung und Einsatz der Betriebsmittel. Nicht zuletzt widmet sich ein Exkurs auch den häufig länger andauernden Aufenthalten Görings als Oberbefehlshaber der Luftwaffe und seines Generalstabschefs in und am Rande der Rominter Heide zwischen 1941 und 1944, welche Streckensperrungen nach sich zogen. Ein Ausblick in die Zeit nach der Demontage 1945 schließt diesen Teil ab, bevor das Verbliebene in Bild und Wort vorgestellt wird. 135 Seiten, mit rund 200 Abbildungen (davon 20 großformatig- farbige), zahlreichen Luftbildern, Karten, Plänen, Skizzen und Faksimile, einer Chronologie des Bahnbaus und einem dreisprachigen Ortsnamens-Verzeichnis.

Ab sofort zu beziehen bei der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpr. e.V. oder im Buchhandel unter ISBN 978-3-00-034548-7 Preis 19,90 €


Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2011 in Erfurt ein voller Erfolg

"Das Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2011 in Erfurt ist rundum gelungen - das darf nicht das letzte Deutschlandtreffen gewesen sein", darin waren sich alle Teilnehmer und Besucher einigt.

Es passte alles zusammen: Kaiserwetter, beste Veranstaltungsregie und
-logistik, besonders attraktive Angebote und Veranstaltungen, die den Sensus der Menschen trafen und ein modernes Messezentrum der kurzen Wege.

Höhepunkte des Treffens waren der Gottesdienst in der restlos überfüllten St. Severi - Kirche auf dem Domberg zur Eröffnung des Treffens und die Großkungebung mit den Reden des Sprechers der LO, Stephan Grigat, sowie der BdV-Präsidentin Erika Steinbach.

Der Goldap - Stand in Halle 2 war ständig umlagert, so dass das überaus fleißige Team um Annelies Trucewitz dem Ansturm kaum Herr wurde.


Deutschsprachiges Radio in Ostpreußen

Die Allensteiner Welle ( Radio Allenstein ), ein deutschsprachiges Radioprogramm für die Deutsche Minderheit kann immer Sonntags von 20:05 Uhr bis 20:30 Uhr unter Lötzen 99,6 FM oder im Internet unter www.ro.com.pl emfangen werdden!


Danilo Gubsch ist neuer Hausverwalter des Haus' der Heimat in Goldap

Am 1. April 2011 hat

Danilo Gubsch

in Goldap seine Tätigkeit als Hausverwalter im Haus der Heimat aufgenommen.

Ab sofort ist das Haus der Heimat wieder werktäglich morgens von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr telefonisch unter der Telefon-Nr. (0048) 87 / 615 35 58 zu erreichen.


Goldaper Regionaltreffen Essen 2011

Rund 75 Goldaper trafen sich am 20. März 2011 zum traditionellen Goldaper Regionaltreffen im Kath. Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen.

Die Kreisgemeinschaft hatte wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.



Kreisvertreter Stephan Grigat berichtete über aktuelle Entwicklungen in der Kreisgemeinschaft, der Landsmannschaft Ostpreußen und in Ostpreußen. Annelies Trucewitz trug zum Umzug des Patenschaftsmuseums Goldap in Stade in neue und größere Räume vor. Ingrid Gerbig und Dieter Mau lasen heimatliches und mundartliches vor. Höhepunkt des Regionaltreffens war der Vortrag in Wort und Bild von Dieter Zeigert zum Thema „Verschwundene Gleise – Die Kaiserbahn von Goldap nach Szittkehmen“.

Das Regionaltreffen zog sich nach dem Mittagessen bei bester Laune und guten Gesprächen bis weit in den Nachmittag hin.


Wasserschaden im Haus der Heimat

Ende Februar gab es in Goldap Nächte mit unter minus 25° C. Diese Belastung war für die Zentralheizung im Haus der Heimat zu groß: Der Motor des Brenners brannte durch, was fatale Folgen hatte: Die Heizung fiel aus und da das Haus nicht sonderlich gut gedämmt ist, gefror das Wasser in den Heizkörpern binnen einer Nacht. 2/3 der Heizkörper (sämtlich alte Guß-Heizkörper) platzten, was zu weiteren Schäden an Fußböden und Teppichen führte. Ähnliche Schäden gab es übrigens in einer Vielzahl von Gebäuden in Goldap.

Die Reparaturen und der Einbau neuer Heizkörper wurden umgehend in Angriff genommen. Bei der Schadensaufnahme und Organisation der Reparaturarbeiten leistete unser Kreistagsabgeordneter Karol Romanowicz einmal mehr unersetzliche Arbeit und unermüdlichen Einsatz.

Inzwischen ist die Versicherung in die Regulierung eingetreten und wird einen Sachverständigen nach Goldap schicken. Es ist zu hoffen, dass die Schäden zu einem Großteil reguliert werden. Es wird aber auf jeden Fall ein ungedeckter Teil verbleiben, den die Kreisgemeinschaft wird tragen müssen. Wir sind also auch 2011 in besonderem Maße auf Spenden unserer Mitglieder angewiesen.

Karol Romanowicz und Heizungsbauer Leszinski
beratschlagen am defekten Brenner


Grigat bei Marschall

Der neue Sprecher Stephan Grigat der Landsmannschaft Ostpreußen absolvierte zu Beginn des März‘ seinen Antrittsbesuch beim Marschallamt (Landesregierung) von Ermland und Masuren. In Vertretung des im Urlaub weilenden Marschalls empfing der 1. Vizemarschall Jarsoslaw Sloma den Sprecher. An dem Gespräch nahmen auch der Leiter der Parlamentskanzlei und Minderheitenbeauftragte Wiktor Lejk und der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch, teil.

Grigat und Sloma vereinbarten eine enge Zusammenarbeit. Der Sprecher unterrichtete den Vizemarschall von der geplanten Eröffnung des LO-Verbindungsbüros in Allenstein und über den Kommunalpolitischen Kongress Anfang Oktober in Allenstein.


Unser Foto zeigt Heinrich Hoch, Karol Romanowicz (Dolmetscher des Sprechers), Jaroslaw Sloma, Stephan Grigat, Wiktor Lejk (v.l.n.r.).


Neuer Sprecher besucht Dachverband Deutscher Gesellschaften in Ermland und Masuren


Der neue Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, besuchte bei seinem ersten Besuch in Ostpreußen nach seiner Wahl den Dachverband der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren und nahm an einer Vorstandssitzung des Verbandes teil.

Grigat kündigte an, dass die LO künftig noch stärker als bisher in Ostpreußen tätig werden und die Deutsche Volksgruppe in Ostpreußen weiter unterstützen werde. Noch für dieses Jahr sei die Eröffnung des Verbindungsbüros der LO in Allenstein vorgesehen. Der Sprecher warb gleichzeitig für die in diesem Jahr in Ostpreußen stattfindenden LO-Veranstaltungen Arbeitstagung der Deutschen Vereine und Kommunalpolitischer Kongress.

Ein wichtiges Thema der Gespräche war unter anderem die 2011 in Polen stattfindende Volkszählung. Für die Verbände der Deutschen Bevölkerung in der Republik Polen ist es von großer Bedeutung, dass die Landsleute sich in der Befragung auch zu ihrer deutschen Volkszugehörigkeit bekennen, da an die Zahl der im Staate lebenden Deutschen etliche bedeutende Folgen geknüpft sind.


Stephan Grigat und Heinrich Hoch


Stephan Grigat zum Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen gewählt

Die Ostpreußische Landesvertretung hat am 6. November 2010 den Goldaper Kreisvertreter



Stephan Grigat

zum Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen gewählt.


Es gibt wieder Goldap-Aufkleber:

Aktuell: Das traditionelle Geschenk zum bestandenen Abitur

Alberten mit der dazu passenden Glückwunschkarte

Beides ist zu beziehen bei Brigitte Karow


Aufgepaßt:

Im Zuge der Neu-Verteilung der Aufgaben in der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. hat Brigitte Karow den Verkauf von Heimatartikeln und Heimatliteratur übernommen.

Bestellungen und Anfragen sind jetzt zu richten an:

Brigitte Karow,
Rosenweg 3
21423 Winsen / Luhe
Tel.: 04171/61756
E-Mail: verkauf@goldap.de


Panoramarestaurant auf dem Goldaper Berg

Der Ausbau der touristischen Infrastruktur in Goldap schreitet voran: Auf dem Gipfel des Goldaper Berges wird ein sich drehendes Panoramarestaurant errichtet. Die Bauarbeiten sind schon weit vorangeschritten.



Goldaper Umgehungsstraße in Betrieb genommen

Am 25.10.2010 wurde im Beisein des polnischen Ministerpräsidenten Tusk und von Wojewodschaftsminister Jaroslav Sloma die Goldaper Umgehungsstraße feierlich dem Verkehr übergeben und in Betrieb genommen.


Foto Danilo Gubsch

Die Straße verläßt südlich des heutigen Grenzübergangs zum Königsberger Gebiet die Gumbinner Chaussee in Richtung Westen und schlägt einen Bogen um die Stadt. Die Umgehungsstraße kreuzt die Friedhofstraße, die Angerburger Straße, die Chaussee nach Grabowen und mündet auf die Treuburger Chaussee. Baubeginn war September 2008 gewesen, die Baukosten für die Straße betrugen 125 Millionen Zloty.


Siegfried Hoefer zum Kämmerer bestellt

Der Kreisausschuss hat das neue Kreisausschussmitglied Siegfried Hoefer - neben seinen Aufgaben als für den nördlichen Teil des Kreises zuständiges Kreisausschussmitglied - zum Kämmerer bestellt. Siegfried Hoefer, der zwischenzeitlich die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Bruno Kalinowski übernommen hat, ist damit für die Finanzen und alle Kassenangelegenheiten zuständig.

Der neue Kämmerer bittet alle Mitglieder, Freunde und Spender, für alle Zahlungen an die Kreisgemeinschaft, gleichgültig ob es sich um Beiträge oder allgemeine oder zweckgebundene Spenden handelt, künftig nur noch das Haupt-Konto der Kreisgemeinschaft Nr. 4000 5706 bei der Sparkasse Westholstein (BLZ 222 500 20) zu nutzen.


Goldaper Heimattreffen 2010

Vom 10. bis 12.9.2010 fand das diesjährige Goldaper Heimattreffen in Stade statt.

Das Treffen begann mit der Eröffnung einer zweisprachigen Ausstellung über die Volksabstimmung in Ostpreußen am 11.7.1920 im Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade.




Die Ausstellung war zuvor bereits im Haus der Heimat in Goldap gezeigt worden.

Auch in Stade zog sie großes Interesse auf sich.


Am Sonnabendvormittag waren die Mitglieder der Kreisgemeinschaft zur Kreisversammlung ins Hotel „Vier Linden“ geladen. Auf dem Programm standen die üblichen Regularien und die Wahlen zu den Gremien der Kreisgemeinschaft.


Kreisvertreter Stephan Grigat wurde in seinem Amt bestätigt. Neue stellvertretende Kreisvertreterin wurde Annelies Trucewitz, die dem Kreisausschuss bereit sechs Jahre angehört.

Neues Mitglied im Kreisausschuss ist Siegfried Hoefer (Dobawen).

Zu Mitgliedern des Goldaper Kreistages wurden folgende Landsleute gewählt:

Marianne Becker

Hans-Rainer Danehl

Manfred Gawrisch

Danilo Gubsch

Günther Harbrucker

Manfred Heiland

Fridolin Herrgeist

Johanna Hoefer

Heinz Kahnwald

Wilma Kalinowski

Brigitte Karow

Dietmar Kutz

Dieter Mau

Hans-Günther Meißner

Frank Oberüber

Klaus Oberüber

Konrad Regge

Karol Romanowicz

Maik Schwanemann

Ewa Sienkiewicz

Gerhard Trucewitz

Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Die Kreisversammlung ernannte den langjährigen Kämmerer und bisherigen stellvertretenden Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Bruno Kalinowski und Dr. Erhard Ruhnau wegen dessen großem Engagement in Goldap zu Ehrenbürgern der Kreisgemeinschaft.

Großen Anklang fand am Sonnabendnachmittag die Festveranstaltung mit einer Lesung von Arno Surminski, die in einem restlos überfüllten Saal stattfand.



Abends feierten die Goldaper fröhlich und beschwingt bei Darbietungen Ostpreußischer Künstler und der Gruppe “Ziegenberger Lerchen“ bis nach Mitternacht.



Zum sonntäglichen Gottesdienst wurden die Goldaper vom neuen Pastor Udo Bagdahn in St. Wilhadi begrüßt. Pastor Bagdahn hat selbst ostpreußischen Wurzeln, seine Eltern stammen aus Heydekrug. So wurde schon zum Abschluss des Gottesdienstes in der Kirche das Ostpreußenlied gesungen.


Bei der anschließenden Feierstunde am Mahnmal in den Wallanlagen der Stadt Stade hielt die Europa-Abgeordnete Gesine Meißner eine vielbeachtete und sensible Rede, die die Bedeutung landsmannschaftlicher Arbeit bei der Integration der Vertriebenen nach dem Krieg und im zusammenwachsenden Europa herausstrich.


Kreisvertreter Stephan Grigat hatte in seiner Eröffnungsansprache an die Volksabstimmung Ostpreußen 1920 und die Verabschiedung Charta der Heimatvertriebenen 1950 erinnert.


Sonntagnachmittags klang das Treffen bei Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen und ostpreußischem Platt aus.


Ausstellung 90 Jahre Volksabstimmung im Haus der Heimat

Am 11. Juli 1920 fand auf Veranlassung der alliierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges in Teilen Ost- und Westpreußens eine Volksabstimmung über den Verbleib der betroffenen Gebiete bei der Provinz Ostpreußen des Deutschen Reiches oder deren Abtretung an den neu geschaffenen polnischen Staat statt. Der Kreis Goldap selbst war von der Abstimmung nicht betroffen, wohl aber schon der südliche Nachbarkreis Treuburg.

Zur Erinnerung an diese Volksabstimmung, die in Ostpreußen mit 97,9 % der Stimmen und in Westpreußen mit 92,4 % der Stimmen für Deutschland entschieden wurde, zeigt die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen eine sehr sehenswerte Ausstellung im Haus der Heimat.


(Pfarrer Banach und Stephan Grigat besichtigen die Ausstellung)


Am 90. Jahrestag der Abstimmung, dem 11. Juli 2010, wurde die Ausstellung unter großem Publikumsinteresse im Haus der Heimat in Goldap eröffnet. Die Ausstellung wird dort für vier Wochen gezeigt, bevor sie Ende August nach Stade aufbricht, wo sie im Rahmen des Goldaper Heimattreffens gezeigt wird.


(Kreisvertreter Stephan Grigat hält die Eröffnungsansprache)


Erster deutschsprachiger Gottesdienst in Goldap nach mehr als 65 Jahren


Am 11. Juli 2010, dem Tag nach dem Goldaper Sommerfest, gleichzeitig 90. Jahrestag der Volksabstimmung Ostpreußen, fand nach mehr als 65 Jahren wieder ein deutschsprachiger Gottesdienst in Goldap statt.


Auf Einladung von Pfarrer Dawid Banach, seit kurzem Pfarrer der Ev. Gemeinde Suwalki-Goldap-Treuburg, fanden sich im ehemaligen Haus Marsch in der Friedrichstraße (ul. jacwieska) rund 60 deutsche Goldaper ein, um einen evangelischen Gottesdienst zu feiern, unter ihnen manche, die noch eigene gute Erinnerungen an Gottesdienste im Vorkriegs-Goldap hatten.


Der kleine Kirchenraum war bis zum Bersten gefüllt. Pfarrer Banach wurde in der Liturgie durch Diakon Dieter Mau unterstützt. Julia Karwel, 8-jährige Tochter von Elwira Rakowski-Karwel, trug mit zwei Violinenstücken zum Gelingen des Gottesdienstes bei.


Pfarrer Banach ging in seiner Predigt auf die ostpreußischen Menschen mit Goldaper Wurzeln und ihr Schicksal ein.

Für alle Anwesenden war der Gottesdienst eine erhebende und tief berührende Feier.


15. Goldaper Sommerfest bei „Kaiserwetter“

Bei besten äußeren Bedingungen feierten rund 300 Goldaper und Gäste von nah und fern das 15. Goldaper Sommerfest auf der Terasse des Hotels „Lesny Zakatek“ („Schlupfwinkel des Waldes“, früher Gr. Kummetschen).


(Stephan Grigat und Ewa Sienkiewicz begrüßen die Gäste des Sommerfestes)

Kreisvertreter Stephan Grigat und die neugewählte Präsidentin der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap, Ewa Sienkiewicz, konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter Ihnen den Starost des Kreises Goldap, Jaroslav Podziewski, den Minister der Regionalregierung Ermland und Masuren, Jaroslav Sloma und den Präsidenten des Dachverbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch.

(v.l.n.r.: Stephan Grigat, Jaroslav Podziewski, Jaroslav Sloma, Heinrich Hoch)


Die beiden großen Kirchen waren durch Probst und Dekan Gadomski und Pfarrer Banach vertreten.



(Stephan Grigat im Gespräch mit Dekan Gadomski und Dolmetscher Karol Romamowicz)

Aus Angerburg, Rastenburg, Treuburg, Lötzen, Lyck und Bischofsburg waren Abordnungen bzw. die Vorsitzenden der Deutschen Vereine erschienen.

Für beste Stimmung sorgte die deutsche Musikerin Ottilie aus Bischofsburg mit ihrem Akkordeon.

Gern gesehene Gäste waren die Angehörigen einer Reisegruppe aus Vorpommern unter Leitung des LO-Landesgruppenvorsitzenden Manfred Schukat, die sich für die Einladung prompt mit einem Ständchen bedankten.



Das 16. Goldaper Sommerfest wird an gleicher Stelle am 9.7.2011 stattfinden.



Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap

Nach dem Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden Lila Zamojtuk und dem gesundheitsbedingten Ausscheiden der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Jastrzebska waren bei der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap vorzeitige Neuwahlen notwendig geworden.


Diese fanden am Pfingstsonnabend im Haus der Heimat statt.


Neue Präsidentin der Gesellschaft ist Ewa Sienkiewicz, geb. Gardewischki, aus Rogainen.


Ewa Sienkewicz ist 30 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Erneut in den Vorstand gewählt wurden Beata Czubaszek (29) und Beisitzerin Katarzyna Nowak (28).

Neu im Vorstand sind Beata Iwona Olędzka-Zięba (40), Joanna Zlotorzynski (27) und Anna Marszalek (29).

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen gratuliert allen Gewählten und wünscht viel Glück, Kraft und Zuversicht im neuen Amt.


Partnerschaft zwischen den Kreisen Goldap und Stade

In Stade wurde die Partnerschaftschaft zwischen dem Landkreis Stade und dem Kreis Goldap durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt. Zu diesem Zweck war Starost Jaroslav Podziewski mit einer Delegation des Kreistages des Kreises Goldap nach Stade angereist.


Im Zuge der Partnerschaftsbegründung besuchte die Goldaper Delegation auch das Patenschaftmuseum Goldap in Stade, wo sie von Kreisvertreter Stephan Grigat und Annelies Trucewitz begrüßt wurde.


Im Anschluss fanden Empfänge des Bürgermeisters Andreas Rieckhof im Rathaus der Hansestadt Stade mit Eintrag des Starosten ins Goldene Buch der Stadt Stade und des Landrates von Stade, Michael Roesberg, in dessen Privathaus statt, an denen für die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. Kreisvertreter Stephan Grigat teilnahm.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2010

Das Goldaper Regionaltreffen in Essen zog auch 2010 trotz widriger Wetterbedingungen zahlreiche Goldaper Landsleute in das Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen.

Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Volksabstimmung in Ostpreußen vom 11. Juli 1920.


Kreisvertreter Stephan Grigat hielt einen Vortrag über Vorgeschichte, Ablauf und Ergebnis dieser für Ostpreußen so wichtigen Abstimmung (bekanntlich hatten sich 98% für den Verbleib Ostpreußens bei Deutschland ausgesprochen).

Annelies und Gerhard Trucewitz hatte eine Ausstellung zum Thema vorbereitet.

Frieda Rehagen und Dieter Mau trugen Frühlingsgedichte in ostpreußischer Mundart vor.


Schließlich wurde das Treffen noch zur Begrüßung und Vorstellung mehrerer Neumitglieder genutzt.


Am Rande wurden bereits die nächsten Veranstaltungen vorbereitet, so von Annelies Trucewitz und Ulrich Wiegand das Kirchspieltreffen Dubeningken vom 27. bis 30. Mai im Ostheim.


Goldaper Heimattreffen 2009

Das Goldaper Heimattreffen 2009 zog wieder einmal hunderte Goldaper von nah und fern an.

Die dreitägige Veranstaltung begann gleich mit einem Höhepunkt im Patenschaftsmuseum Goldap in Stade:
Der Eröffnung einer von Manfred Heiland gestalteten Ausstellung von Briefmarken und Postkarten, die sich mit der Vogelwelt und Landwirtschaft in Ostpreußen beschäftigten.


Streiflicht aus der Eröffnung der Ausstellung im Patenschaftsmuseum Goldap


In der Festveranstaltung am Sonnabend hielt Siegfried Höfer in voll besetztem Saal einen hoch informativen Vortrag zur Lage in Nord-Ostpreußen mit Lichtbildern.


Siegfried Hoefer während des Vortrages



Kreisvertreter Stephan Grigat zeichnete den langjährigen Bürgermeister und stellvertretenden Bürgermeister der Hansestadt Stade, der Goldaper Patenstadt, mit dem Verdienstkreuz der Kreisgemeinschaft für langjährige nachhaltige Unterstützung der Goldaper und der Kreisgemeinschaft Goldap aus.


Stephan Grigat und Hans-Hermann Ott



In der traditionellen Feierstunde am Mahnmal in den Wallanlagen der Stadt Stade sprach Dr. Martina Krogmann MdB, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Landrat Roesberg überbrachte Grüße der Goldaper Paten Stadt und Landkreis Stade.


Landrat Michael Roesberg, Dr. Martina Krogmann MdB,
Kreisvertreter Stephan Grigat (v.l.n.r.)



Kultureller Höhepunkt des Treffens war die stark besuchte Tagung der Goldaper Arbeitsgruppe Ostpreußisch Platt.


14. Goldaper Sommerfest 2009

Traditionell findet am zweiten Juliwochenende das Goldaper Sommerfest statt.

Auch in diesem Jahr fanden sich zahlreiche Gäste aus Ostpreußen und dem Bundesgebiet (darunter eine von den Eheleuten Trucewitz geleitete 45-köpfige Busreisegruppe) auf der Seeterrasse des Hotels Lesny Zakatek am Ufer des Goldaper Sees ein, um zünftig zu feiern.

Kreisvertreter Stephan Grigat und die Vorsitzende der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap, Lila Zamojtuk, konnten u.a. den Minister der ermländisch-masurischen Regionalregierung Jaroslav Sloma, den Starost des Kreises Goldap Jaroslaw Podziewski und den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Wilhelm von Gottberg als Ehrengäste begrüßen.


Jaroslav Sloma, Stephan Grigat, Jaroslav Podziewski


Auch aus vielen ostpreußischen Kreisen waren Gäste gekommen, so aus Angerburg, Treuburg, Lyck, Sensburg und Bischofsburg.

Der Deutsche Generalkonsul in Danzig Joachim Bleicker hatte aus terminlichen Gründen absagen müssen und eine schriftliche Grußbotschaft geschickt.

Stephan Grigat, Wilhlem von Gottverg, Gabriele von Gottberg


Auch Perkunos, der prußische Wetter- und Donnergott, stattete dem Goldaper Fest seinen schon traditionellen Besuch ab: Pünktlich zum Beginn des Festes gab es ein 15-minütiges Gewitter mit heftigem Regen; zum Glück folgte dann aber gleich wieder Sonnenschein und warmes Sommerwetter, so dass der „harte Kern“ der Goldaper und der Festbesucher bis Mitternacht feierte.

Besonders zum Gelingen trug Ottilie aus Bischofsburg mit deutschen Volksliedern und Akkordeonmusik bei.

Therese Gollan und Ottilie




Goldap bekommt neue Feuerwache


Der Kreis Goldap errichtet in Goldap an der Schützenstraße am Rande der geschlossenen Ortslage und in unmittelbarer Nähe der Trasse der in Bau befindlichen Umgehungsstraße eine neue Feuerwache.

Über die Kosten und den Zeitpunkt der Inbetriebnahme war noch nichts zu erfahren. Die bisherige Goldaper Feuerwache ist gegenüber der Einmündung der Seestraße in die Erich-Fuchs-Straße (am Bahnübergang).


Goldaper Grenzübergang für Reisebusse freigegeben


Seit dem 9. Mai 2009 ist der Goldaper Grenzübergang für Reisebusse geöffnet. Einzige Voraussetzung für die Überquerung der Grenze durch Busse ist ein gültiges Visum für alle Insassen und eine für Russland gültige Fahrzeugversicherung für den Bus.

Das Visum muss allerdings nach wie vor vor Reiseantritt beim zuständigen russischen Generalkonsulat in Deutschland beantragt werden.


Goldaper Umgehungsstraße im Bau


Der Bau der Goldaper Umgehungsstraße ist in vollem Gang. Die Bauarbeiten werden an mehreren Stellen gleichzeitig in Angriff genommen. Die Umgehung beginnt an der Gumbinner Chaussee unweit der heutigen Grenzübergangsstelle, kreuzt die Landstraße nach Darkehmen am Abzweig Niederwitz, die Angerburger Straße am westlichen Stadtrand, führt zwischen der Siedlung I und Siedlung II hindurch und mündet unweit der Memeler Str. auf die Treuburger Chaussee.

Die Straße soll am 31.10.2010 für den Verkehr freigegeben werden.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2009


Zum alljährlichen Regionaltreffen in Essen kamen
auch 2009 zahlreiche Goldaper von nah und fern
zusammen.

Nach der Begrüßung und einigen Worten
zur heimatpolitischen Lage durch Kreisvertreter
Stephan Grigat berichtete Annelies Trucewitz
über die Um- und Neugestaltung des Inneren
des Haus' der Heimat in Goldap sowie
die abgeschlossenen Außenarbeiten.



Siegfried Hoefer hielt den Hauptvortrag
des Treffens über die soziale und politische
Lage im Königsberger Gebiet und
die Entwicklung dort seit der Wende
Anfang der 90er Jahre.


Dieter Mau trug in ostpreußischem Platt über die
Hausschlachtung im alten Ostpreußen vor.

Kreisvertreter Stephan Grigat besucht Bürgermeister Zielinski

Zum alljährlichen Gedankenaustausch trafen Kreisvertreter Stephan Grigat und Bürgermeister Richard Zielinski von Dubeningken zusammen.

Gegenstand des Gesprächs waren Infrastrukturprojekte im Südost-Viertel des Kreises Goldap und das Vordringen der Windkraft. Richard Zielinski berichtete nicht ohne Stolz von der fast flächendeckenden Versorgung mit Abwasserkanälen in seiner Gemeinde, die von Rogainen im Westen bis zum Dreiländereck im Osten reicht.

Dubeningken leidet trotz der wirtschaftlichen Schubkraft der neu angesiedelten Windindustrie unter starker Landflucht. Von den Jüngeren mögen die meisten nicht mehr so weit draußen auf dem Lande wie in Dubeningken wohnen.


Unser Bild zeigt Kreisvertreter Stephan Grigat und Bürgermeister Richard Zielinski vor dem Kulturhaus in Dubeningken.


Windenergieanlagen in Goldap


Auch in Goldap hat das Windkraftanlagen-Zeitalter begonnen:

An mehreren Stellen im Kreis Goldap sind in den letzten Monaten Windkraftanlagen entstanden, so bei Wronken, Kosaken und Grabowen. Dem Vernehmen nach sollen in Lojen und in Wronken Windkraftparks mit jeweils 24 Windrädern entstehen.

So wird auch unsere ostpreußische Heimat ihr Gesicht zur Abwendung der Klimakatastrophe wandeln.

Unser Bild zeigt eine Windkraftanlage bei Grabowen:





Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap


Bei den turnusmäßig stattfindenden Wahlen hat sich die Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap einen vollständig neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende Margarita Adamczak, die das Amt der Vorsitzenden erst vor einhalbjahren vom Wolfgang Vieweg übernommen hatte, stand wegen beruflicher und familiärer Veränderungen nicht mehr zur Verfügung; sie hat zwischenzeitlich ihren Hochschulabschluss geschafft und eine Beschäftigung aufgenommen. Die übrigen Vorstandsmitglieder standen sämtlich aus Alters- bzw. Gesundheitsgründen nicht mehr zur Verfügung.

An dieser Stelle sei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige Tätigkeit herzlich gedankt. Zum Teil bekeideten sie ihre Ämter seit Gründung der Gesellschaft, so die Vizepräsidentin Edith Zyskowski.

Neue Vorsitzende der Gesellschaft ist Lila Zamojtuk (51), stellvertretende Vorsitzende wurde Barbara Jastrzebska (71), Kassenwartin Marlena Stalewska (32), Schriftführerin Beata Czubaszek (27) und Beisitzerin Katarzyna Nowak (27)


Unser Bild zeigt den Vorstand mit dem Kreisvertreter Stephan Grigat.

Die Kreisgemeinschaft Goldap wünscht dem neuen Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit von Herzen alles Gute und Gottes Segen bei ihrer Amtsführung.





Goldaper Heimattreffen 2008 in Stade


Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen beging auf dem diesjährigen Goldaper Heimattreffen in Stade vom 12. bis 14. September 2008 ihr 60jähriges Jubiläum.

Auftakt des Jubiläums-Heimattreffens war ein Empfang für geladene Gäste im Stader Schloß Agathenburg, auf dem Kreisvertreter Stephan Grigat, der Stader Landrat Michael Roesberg und der Sprecher der Landmannschaft Ostpreußen, Wilhelm von Gottberg, das Wort an die Gäste richteten. Alle Redner stellten die Leistungen der Kreisgemeinschaft in den letzten 60 Jahren in den Bereichen Heimatpflege und Dokumentation sowie Integration und Völkerverständigung heraus. Besondere Beachtung fanden die Stabilität der Kreisgemeinschaft in 60 Jahren, in denen es nur drei Kreisvertreter gegeben hat sowie das Haus der Heimat in Goldap. Viele lobende Worte gab es auch für die Paten der Goldaper, den Landkreis und die Stadt Stade, und die gute und ertragreiche Zusammenarbeit zwischen Kreisgemeinschaft und Paten.


Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßt die geladenen Gäste in Schloß Agathenburg

Wilhelm von Gottberg, Landrat Roesberg und stv. Bürgermeister Ott beim Empfang

Höhepunkt des zweiten Tages des Heimattreffens war die Festveranstaltung mit einem Festvortrag des Kreisvertreters Stephan Grigat über 60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen in Wort und Bild. Den anschließenden Heimatabend nutzten die Goldaper und ihre Gäste für intensives und ausgelassenes Feiern bis weit nach Mitternacht.

stv. Bürgermeister Ott bei der Festveranstaltung

Am dritten und letzten Tag des Treffens fand die traditionelle Feierstunde in den Wallanlagen der Stadt Stade statt. Festredner war hier Jochen-Konrad Fromme MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Vertriebene und Flüchtlinge der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Fromme richtete den Fokus auf 60 Jahre bundesdeutsche Vertriebenenpolitik und setzte sich nachhaltig für das Zentrum gegen Vertreibung ein. Stellvertretender Bürgermeister Hans-Hermann Ott richtete das Grußwort der Paten an die Goldaper und ihre Gäste.

stv. Bürgermeister Ott beim Grußwort der Patenschaftsträger in den Wallanlagen

Jochen-Konrad Fromme MdB während der Feierstunde in den Wallanlagen



Masurisches Sommerfest in Goldap

Zum „Masurischen Sommerfest“ hat sich das von der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. veranstaltete Goldaper Sommerfest entwickelt. Die Kreisgemeinschaft hatte schon zum 13. Mal zum Sommerfest nach Goldap geladen, davon zum fünften Mal auf die Seeterrassen des Goldaper Sees. Kreisvertreter Stephan Grigat konnte zahlreiche Gäste aus anderen ostpreußischen Kreisen, so Angerburg, Treuburg, Lyck, Lötzen, Rastenburg, Bischofsburg und Mohrungen willkommen heißen. Insgesamt feierten am Westufer des Goldaper Sees auf der Freizeitanlage Lesny Zakatek rund 250 Ostpreußen, von denen 1/3 aus der Bundesrepublik Deutschland angereist waren.

Als Ehrengäste begrüßte Kreisvertreter Stephan Grigat Marschall Jaroslav Sloma von der Regionalregierung in Allenstein und die Leiterin der Staatsarchiv-Nebenstelle in Lyck, Alexandra Leonczyck.

Wojewode Marian Podziewswki und die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Ute Mincke-Koenig, hatten schriftliche Grußworte an die Teilnehmer übermittelt.

Jaroslav Sloma im Gespräch mit Stephan Grigat

Leider meinte es Perkunos, der prußische Donnergott nicht so gut mit den Feiernden: Ein heftiges Gewitter mit starken Sturmböen, die sogar betonbeschwerte Sonnenschirme abheben ließen, und Starkregen trieb Veranstalter und Gäste in den glücklicherweise bereit gehaltenen Saal des Veranstaltungshotels. Dort konnte aber unbeschwert weiter gefeiert werden.

Gäste des Sommerfestes im Saal,
im Mittelgrund die Goldaper Ehrenbürgerin Waltraud Schmidt


Höhepunkt des Festes war der vorher nicht eingeplante Auftritt des Chores aus Bischofsburg unter Leitung von Ottilie. Ottilie und ihre Mitstreiter boten zur Begeisterung der Zuhörer ein breites Repertoire deutscher Volkslieder.

Der Bischofsburger Chor unter Leitung von Ottilie


Erst in den späten Abendstunden klang das Fest aus.


Deutschlandtreffen der Ostpreußen Pfingsten 2008 in Berlin


15000 Besucher kamen zum Deutschlandtreffen der Ostpreußen zu Pfingsten 2008 ins Messezentrum nach Berlin.

Für das Treffen waren drei Messehallen im ICC Berlin an Messedamm und AVUS reserviert. In Halle 1.2 trafen sich die Heimatkreise. Für jede ostpreußische Heimatkreisgemeinschaft war ein Bereich gekennzeichnet, so dass die Ostpreußen problemlos zueinander finden konnten.

In Halle 3.2. stellten sich die Landesgruppen und landsmannschaftsnahe Vereine und Institutionen vor; außerdem war ein großer Bereich für kommerzielle Anbieter reserviert.

In Halle 25 fanden Gottesdienst, eine Podiumsdiskussion, Kulturvorführungen und die Großveranstaltung statt.

Der Goldaper Stand in der Halle 1.2.
wurde von Goldaper Landsleuten
und anderen Interessierten rege besucht.


Neben der kleinen Ausstellung 60 Jahre Kreisgemeinschaft in sechs Bildertafeln und den zum Verkauf angebotenen Heimatartikeln waren zwei Powerpointpräsentationen „Ostpreußen heute am Beispiel des Kreises Goldap“ und „60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.“, die abwechselnd im Dauerbetrieb auf einem Großmonitor gezeigt wurden, Besuchermagnet.

Höhepunkt des Deutschlandtreffens war die Rede der bayerischen Staatsministerin und stv. Ministerpräsidentin Christa Stevens. Die sechsfache Mutter und 19fache Großmutter bekannte sich zu Ostpreußen und zu der seit drei Jahrzehnten bestehenden Patenschaft Bayerns zur Landsmannschaft Ostpreußen. Sie forderte die Ostpreußen auf, ihre Anliegen selbstbewusst und der Wahrheit verpflichtet zu vertreten und sich nicht in ein Nischendasein abdrängen zu lassen. Stevens unterstrich, dass die kollektive Massenenteignung und Vertreibung von 15 Mio Deutschen aus dem damaligen deutschen Staatsgebiet (davon 12 Mio aus den Oder-Neiße-Gebieten) der größte Eingriff in das europäische Staatensystem und die größte ethnische Säuberung in Europa seit vielen Jahrhunderten war. Ostpreußen könne für uns Deutsche nie ein fremder Raum sein, seine Geschichte müsse sorgfältig bewahrt und gepflegt werden.



Kreisvertreter besucht Marschallamt der Wojewodschaft Ermland und Masuren


Kreisvertreter Stephan Grigat besuchte am 23. April Marschall Jaroslav Sloma in Allenstein. Sloma, bis 2007 langjähjriger stellvertretender Bürgermeister in Goldap, ist seit der polnischen Kommunalwahl 2007 Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Wojewodschaft, der neben Sloma aus dem Marschall der Wojewodschaft und drei weiteren Personen gebildet worden ist. Innerhalb dieser Einrichtung, die mit einer deutschen Landesregierung vergleichbar ist, ist Sloma für Landwirtschaft und Touristik zuständig.


Sloma und Grigat pflegten einen allgemeinen Gedankenaustausch und diskutierten Entwicklungsmöglichkeiten für Goldap. Besondere Bedeutung für Goldap wird der Ausbau des Grenzüberganges zum Königsberger Gebiet und die geplante Umgehungsstraße um Goldap haben.

Sloma bedankte sich für die Einladung zum Goldaper Sommerfest 2007. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.



Regionaltreffen in Essen 2008


In harmonischer Stimmung fand das diesjährige Regionaltreffen in Essen am gewohnten Ort im Pfarrzentrum St. Elisabeth statt.

Nach der Begrüßung durch Kreistagsabgeordneten und Organisator Manfred Gawrisch sangen die Teilnehmer zur Einstimmung das Ostpreußenlied.

Walter Kobrzinowski trug Gedichte aus seinem Gedichtband vor, unter anderem „Ostpreußen - Freud und Leid im 20. Jahrhundert“.

Höhepunkt des Regionaltreffens war der Festvortrag in Wort und Bild „60 Jahre Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen. e.V.“ von Kreisvertreter Stephan Grigat.





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Neuer Schriftleiter für die HEIMATBRÜCKE

Neuer Schriftleiter (verantwortlicher Redakteur) der Heimatbrücke
ist ab dem 1. Juli 2007



Hans-Ulrich Laugsch
Hohes Feld 20
29465 Schnega
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