MenüAktuelles 
...left

Goldaper Heimattreffen 2016

Vom 2. bis 4. September 2016 fand in Stade das Goldaper Heimattreffen statt.

Der Sonnabendvormittag wurde von den Gremiensitzungen der Kreisgemeinschaft in Beschlag genommen. Von diesen konnten sich die Goldaper nachmittags auf einem Ausflug zum Heimathof Hüll erholen.

Abends folgte der erste Höhepunkt des Treffens: Tatjana Gräfin Dönhoff las im voll besetzten Saal des Hollerner Hofs in Hollern-Twielenfleth bei Stade vor begeistertem Publikum aus ihrem Buch "Weit ist der Weg nach Westen". Die Lesung wurde von einer Fotoschau mit Bildern aus dem gleichnamigen Buch begleitet.
Die Autorin ist die Großnichte von Marion Gräfin Dönhoff und recherchierte kurz vor dem Beitritt Polens zur EU drei Wintermonate die Fluchtroute ihrer Familie von Ostpreußen nach Westfalen. Daraus entstand ein politisches Reisebuch über das ehemalige Ostpreußen und das gegenwärtige Polen.

Im Anschluss feierten die Goldaper und ihre Gäste ihren Heimatabend bis tief in die Nacht.

Nach dem sonntäglichen Gottesdienst in St. Wilhadi, gehalten von Pastorin Brandy aus Stade und Pfarrer Banach aus Goldap, folgte mit der Feierstunde am Goldaper Mahnmal in den Wallanlagen der zweite Höhepunkt des Festes:
Kreisvertreter Stephan Grigat begrüßte die Gäste und hielt die Totenehrung, Gertrud Braumann rezitierte "Es war ein Land" von Agnes Miegel, Oliver Grundmann MdB, stv. Bürgermeister von Stade hielt das Grußwort der Patenschaftsträger und Peter Winkler, stv. Landesvorsitzender des BdV Niedersachsen hielt die Festrede. Ostpreußenlied und Deutschlandlied, begleitet vom Posaunenchor der St. Johanniskirche beschloss die Feierstunde.

Im Anschluss ging es es wieder zum Hollerner Hof zum Hauptkreistreffen.

Stephan Grigat Oliver Grundmann MdB

Braumann HT 2016
Peter Winkler Gertrud Braumann


Linke und Antifa griffen Kreisgemeinschaft an

Am Sonntagabend des diesjährigen Heimattreffens gab es im Internet erstmals seit mehr als 10 Jahren wieder kampagneartig geführte Angriffe gegen die Kreisgemeinschaft, die sich Montag und Dienstag in den gedruckten Ausgaben des Stader Tageblatts fortsetzten. Leider gab sich das Tagblatt dafür her, die bösartigen Anwürfe der Antifa und der sogenannten Linkspartei unreflektiert zu transportieren und so der politischen extremen Linken eine Plattform zu bieten.

Aufhänger für die medialen Angriffe gegen die landsmannschaftliche Arbeit der Kreisgemeinschaft war dieses Mal das von Gertud Braumann während der Feierstunde am Mahnmal in den Wallanlagen von Stade vorgetragene Gedicht „Es war ein Land“ von Agnes Miegel. Ein erst 21jähriger „Linkspolitiker“ vertrat von der Antifa unterstützt die Auffassung, dass Agnes Miegel NS-belastet sei, ein Gedicht von ihr nicht vorgetragen werden dürfe und die Kreisgemeinschaft deshalb, so wörtlich, „ein Nazi-Verband“ sei.

Hinsichtlich Agnes Miegel und ihres Werkes sei auf den gesonderten diesbezüglichen Beitrag auf dieser Homepage verwiesen.

Das Gedicht „Es war ein Land“ von Agnes Miegel ist mindestens seit 1992 bei jedem Heimattreffen in Anwesenheit einer großen Zahl von prominenten Festrednern und Ehrengästen vorgetragen worden, ohne dass dies je Anlass zu Beanstandungen oder auch nur Nachfragen gegeben hätte. Das mag daran liegen, das der Text des Gedichts nicht nur keinen Anknüpfungspunkt für irgendeine Verbindung zur Nazi-Ideologie bietet, sondern vor allem daran, dass dieses Gedicht wie kein zweites das Schicksal von Flucht und Vertreibung auf den Punkt bringt. Dazu kommt, dass es niemanden gibt, der dieses Gedicht so authentisch vortragen kann, wie Gertrud Braumann, die Flucht und Vertreibung bekanntlich am eigenen Leibe erlebt hat; ihr Fluchtschicksal ist als Buch veröffentlicht und verfilmt worden.
Dieser Eindruck ist sogar von unbeteiligten Passanten, die zufällig das Mahnmal während der Feierstunde passierten, in Leserbriefen untermauert worden.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass die CDU-Abgeordneten Grundmann und Seefried sich im Tageblatt sofort energisch auf die Seite der Kreisgemeinschaft schlugen und die Anwürfe der Linksextremen zurückwiesen. Beiden sei dafür an dieser Stelle herzlich gedankt. Diese geübte Solidarität hat uns in unserer Haltung und in unserem Engagement für Ostpreußen bestärkt. Ebenso erfreulich ist, dass die breite Mehrheit der Kommentare in den elektronischen Medien kein Verständnis für die Angriffe der Linksextremen aufbrachte, sondern sich auf die Seite der Kreisgemeinschaft schlug.


Gottesdienst an der Goldaper Alten Kirche

Am Tag nach dem Goldaper Sommerfest 2016, also am 24. Juli 2016, fand der traditionelle deutschsprachige Gottesdienst in der Goldaper Alten Kirche statt. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Dawid Banach, Seelsorger der Ev. Kirchengemeinde Goldap-Treuburg-Suwalki, gestaltet, der auch die Predigt hielt. Eine besonders feierliche Note erhielt der Gottesdienst durch die Mitwirkung des Chores der Neidenburger Deutschen Minderheit.

Gottesdienst 2016


Goldaper Sommerfest 2016

Fahnen SF 2014

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. feierte am 23.07.2016 ihr 21. Goldaper Sommerfest auf dem Gelände des Hotels „Leśny Zakątek“ am Goldaper See


Bei Kaiserwetter kamen rund 200 Mitglieder, Freunde und Gäste der Kreisgemeinschaft zum Sommerfest.

Unter den Ehrengästen waren die Vize-Starostin des Kreises Goldap, Grazyna Senda, der deutsche Konsul Peter Utsch aus Danzig und der Vorsitzende des Dachverbandes der Deutschen Bevölkerung in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch.

Etliche Deutsche Vereine aus dem südlichen Ostpreußen waren vertreten, daneben auch Vertreter der rußlanddeutschen Volksgruppe aus dem nördlichen Ostpreußen.

Zum Kulturprogramm gehörten die Auftritte der Chöre der Deutschen Minderheit aus Neidenburg und aus Heilsberg.

SF 2016 Ehrengäste




Die Ehrengäste



SF 2016 Senda





Wicestarosta Grazyna Senda



SF 2016 Hoch









Heinrich Hoch



SF 2016 Utsch








Konsul
Peter Utsch




Hilde Kuzmicki

Kuzmicki Ostpreußenfahne Halbmast

Uns erreicht die traurige Nachricht, dass Hilde Kuzmicki, geb. Bonas, in der Nacht zum 9.Juli 2016 im Krankenhaus in Treuburg verstorben ist.
Hilde Kuzmicki war der ruhende Pol in der deutschen Volksgruppe in Goldap. Sie war immer für Besucher aus der Bundesrepublik Deutschland zur Stelle und kümmerte sich rührend um jeden.

Ihr Tod reißt eine tiefe Lücke in die Gemeinschaft der Goldaper. Unser Mitgefühl gilt ihren drei Kindern und den Enkeln.


Ostpreußen erleben

war das Motto im Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen in Stade für den internationalen Tag des Museums am 22. Mai 2016.

Mehr als 60 Besucher erlebten Ostpreußen, auf vielfältige Weise, so vielfältig wie Ostpreußen war. Goldaper und Ostpreußen aus anderen Regionen, Nachgeborene und Freunde dieses herrlichen Landes ließen sich via Film in das historische Ostpreußen entführen, holten sich Reisetipps, versorgten sich mit Literatur und lauschten am Nachmittag gebannt der Lesung von Ute Latendorf aus ihrem kürzlich erschienenen Buch über einzelne Flüchtlingsschicksale und deren Neubeginn nach 1945 im Landkreis Stade. Diese Lesung und ein anschließender Zeitzeugenbericht berührten auch die Jüngsten unter den Zuhörern.

Trotz hochsommerlicher Schwüle wurden der beliebte Bücherflohmarkt, Führungen durch die Ausstellung und zwischendurch eine Stärkung mit ostpreußischen Spezialitäten, u. a. Mohn- und Bernsteinkuchen, bis in die frühen Abendstunden genutzt und genossen.

Museumstag 1

Museumstag 2016 2

Museumstag 2016 3

Museumstag 2016 4


Danilo Gubsch ist nicht mehr im Haus der Heimat tätig

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. hat den Vertrag mit dem bisherigen Hausmeister des Haus' der Heimat in Goldap, Danilo Gubsch, zum Ablauf des 31.12.2015 gekündigt. Der Kreisausschuss als Vorstand der Kreisgemeinschaft hat keinen anderen sinnvollen Weg als eine Trennung von Danilo Gubsch gesehen, nachdem andere Möglichkeiten für eine Verbesserung der Situation im Haus keine Früchte getragen hatten.

Nach Ablauf einer dreimonatigen zusätzlich gewährten Räumungsfrist hat Danilo Gubsch das Haus der Heimat am 31.03.2016 endgültig verlassen.

Das Haus der Heimat ist weiter wie gewohnt zu erreichen und steht Besuchern und Gästen wie gewohnt nach Anmeldung zur Verfügung.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2016

Rund 60 Goldaper trafen sich am 6. März 2016 zum traditionellen Goldaper Regionaltreffen im Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen.

Bild Nr. 309
Bild Nr. 310



Der Saal im Pfarrzentrum
St. Elisabeth

Bild Nr. 311








Ulrich Wiegandt
hält die Andacht


Unser Gedenkstein auf dem Friedhof I in Goldap im Januar 2016

Bild Nr. 308