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Ausstellung 90 Jahre Volksabstimmung im Haus der Heimat

Am 11. Juli 1920 fand auf Veranlassung der alliierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges in Teilen Ost- und Westpreußens eine Volksabstimmung über den Verbleib der betroffenen Gebiete bei der Provinz Ostpreußen des Deutschen Reiches oder deren Abtretung an den neu geschaffenen polnischen Staat statt. Der Kreis Goldap selbst war von der Abstimmung nicht betroffen, wohl aber schon der südliche Nachbarkreis Treuburg.

Zur Erinnerung an diese Volksabstimmung, die in Ostpreußen mit 97,9 % der Stimmen und in Westpreußen mit 92,4 % der Stimmen für Deutschland entschieden wurde, zeigt die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen eine sehr sehenswerte Ausstellung im Haus der Heimat.


(Pfarrer Banach und Stephan Grigat besichtigen die Ausstellung)


Am 90. Jahrestag der Abstimmung, dem 11. Juli 2010, wurde die Ausstellung unter großem Publikumsinteresse im Haus der Heimat in Goldap eröffnet. Die Ausstellung wird dort für vier Wochen gezeigt, bevor sie Ende August nach Stade aufbricht, wo sie im Rahmen des Goldaper Heimattreffens gezeigt wird.


(Kreisvertreter Stephan Grigat hält die Eröffnungsansprache)


Erster deutschsprachiger Gottesdienst in Goldap nach mehr als 65 Jahren


Am 11. Juli 2010, dem Tag nach dem Goldaper Sommerfest, gleichzeitig 90. Jahrestag der Volksabstimmung Ostpreußen, fand nach mehr als 65 Jahren wieder ein deutschsprachiger Gottesdienst in Goldap statt.


Auf Einladung von Pfarrer Dawid Banach, seit kurzem Pfarrer der Ev. Gemeinde Suwalki-Goldap-Treuburg, fanden sich im ehemaligen Haus Marsch in der Friedrichstraße (ul. jacwieska) rund 60 deutsche Goldaper ein, um einen evangelischen Gottesdienst zu feiern, unter ihnen manche, die noch eigene gute Erinnerungen an Gottesdienste im Vorkriegs-Goldap hatten.


Der kleine Kirchenraum war bis zum Bersten gefüllt. Pfarrer Banach wurde in der Liturgie durch Diakon Dieter Mau unterstützt. Julia Karwel, 8-jährige Tochter von Elwira Rakowski-Karwel, trug mit zwei Violinenstücken zum Gelingen des Gottesdienstes bei.


Pfarrer Banach ging in seiner Predigt auf die ostpreußischen Menschen mit Goldaper Wurzeln und ihr Schicksal ein.

Für alle Anwesenden war der Gottesdienst eine erhebende und tief berührende Feier.


15. Goldaper Sommerfest bei „Kaiserwetter“

Bei besten äußeren Bedingungen feierten rund 300 Goldaper und Gäste von nah und fern das 15. Goldaper Sommerfest auf der Terasse des Hotels „Lesny Zakatek“ („Schlupfwinkel des Waldes“, früher Gr. Kummetschen).


(Stephan Grigat und Ewa Sienkiewicz begrüßen die Gäste des Sommerfestes)

Kreisvertreter Stephan Grigat und die neugewählte Präsidentin der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap, Ewa Sienkiewicz, konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter Ihnen den Starost des Kreises Goldap, Jaroslav Podziewski, den Minister der Regionalregierung Ermland und Masuren, Jaroslav Sloma und den Präsidenten des Dachverbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch.

(v.l.n.r.: Stephan Grigat, Jaroslav Podziewski, Jaroslav Sloma, Heinrich Hoch)


Die beiden großen Kirchen waren durch Probst und Dekan Gadomski und Pfarrer Banach vertreten.



(Stephan Grigat im Gespräch mit Dekan Gadomski und Dolmetscher Karol Romamowicz)

Aus Angerburg, Rastenburg, Treuburg, Lötzen, Lyck und Bischofsburg waren Abordnungen bzw. die Vorsitzenden der Deutschen Vereine erschienen.

Für beste Stimmung sorgte die deutsche Musikerin Ottilie aus Bischofsburg mit ihrem Akkordeon.

Gern gesehene Gäste waren die Angehörigen einer Reisegruppe aus Vorpommern unter Leitung des LO-Landesgruppenvorsitzenden Manfred Schukat, die sich für die Einladung prompt mit einem Ständchen bedankten.




Das 16. Goldaper Sommerfest wird an gleicher Stelle am 9.7.2011 stattfinden.


Es gibt wieder Goldap-Aufkleber:


Sie sind beziehen beim Kämmerer Bruno Kalinowski und kosten je Stück 2,00 € incl. Versand.



Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap

Neuer Vorstand der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap

Nach dem Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden Lila Zamojtuk und dem gesundheitsbedingten Ausscheiden der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Jastrzebska waren bei der Goldaper Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Goldap vorzeitige Neuwahlen notwendig geworden.


Diese fanden am Pfingstsonnabend im Haus der Heimat statt.


Neue Präsidentin der Gesellschaft ist Ewa Sienkiewicz, geb. Gardewischki, aus Rogainen.



Ewa Sienkewicz ist 30 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.


Erneut in den Vorstand gewählt wurden Beata Czubaszek (29) und Beisitzerin Katarzyna Nowak (28).

Neu im Vorstand sind Beata Iwona Olędzka-Zięba (40), Joanna Zlotorzynski (27) und Anna Marszalek (29).

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen gratuliert allen Gewählten und wünscht viel Glück, Kraft und Zuversicht im neuen Amt.


Partnerschaft zwischen den Kreisen Goldap und Stade

In Stade wurde die Partnerschaftschaft zwischen dem Landkreis Stade und dem Kreis Goldap durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt. Zu diesem Zweck war Starost Jaroslav Podziewski mit einer Delegation des Kreistages des Kreises Goldap nach Stade angereist.


Im Zuge der Partnerschaftsbegründung besuchte die Goldaper Delegation auch das Patenschaftmuseum Goldap in Stade, wo sie von Kreisvertreter Stephan Grigat und Annelies Trucewitz begrüßt wurde.


Im Anschluss fanden Empfänge des Bürgermeisters Andreas Rieckhof im Rathaus der Hansestadt Stade mit Eintrag des Starosten ins Goldene Buch der Stadt Stade und des Landrates von Stade, Michael Roesberg, in dessen Privathaus statt, an denen für die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. Kreisvertreter Stephan Grigat teilnahm.


Goldaper Regionaltreffen in Essen 2010

Das Goldaper Regionaltreffen in Essen zog auch 2010 trotz widriger Wetterbedingungen zahlreiche Goldaper Landsleute in das Pfarrzentrum St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen.

Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Volksabstimmung in Ostpreußen vom 11. Juli 1920.

Kreisvertreter Stephan Grigat hielt einen Vortrag über Vorgeschichte, Ablauf und Ergebnis dieser für Ostpreußen so wichtigen Abstimmung (bekanntlich hatten sich 98% für den Verbleib Ostpreußens bei Deutschland ausgesprochen).

Annelies und Gerhard Trucewitz hatte eine Ausstellung zum Thema vorbereitet.


Frieda Rehagen und Dieter Mau trugen Frühlingsgedichte in ostpreußischer Mundart vor.


Schließlich wurde das Treffen noch zur Begrüßung und Vorstellung mehrerer Neumitglieder genutzt.


Am Rande wurden bereits die nächsten Veranstaltungen vorbereitet, so von Annelies Trucewitz und Ulrich Wiegand das Kirchspieltreffen Dubeningken vom 27. bis 30. Mai im Ostheim.